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ÖBB RCG: Ausbau der Transkaspischen Seidenstraße

Die ÖBB RCG, der Port of Baku und Cabooter Group haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Förderung des eurasischen Korridors unterzeichnet. Der Port of Baku soll dabei künftig eine zentrale Logistikdrehscheibe werden.

Die ÖBB RCG, Port of Baku und Cabooter Group wollen Zentralasien enger an das europäische Güterbahnnetz anbinden. Foto: David Payr © RCG
Die ÖBB RCG, Port of Baku und Cabooter Group wollen Zentralasien enger an das europäische Güterbahnnetz anbinden. Foto: David Payr © RCG
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Daniela Kohnen

Die ÖBB Rail Cargo Group (ÖBB RCG) will die Gütertransportverkehrsverbindungen entlang südlichen Seidenstraßen ausbauen. Dazu hat sie am gestrigen Dienstag im Beisein von Bundesminister Andreas Reichhardt gemeinsam mit dem Port of Baku und der Cabooter Group (Logistik Hub Venlo) eine strategische Absichtserklärung unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding wird damit der Grundstein für eine strategische Zusammenarbeit zur Etablierung eines neuen eurasischen Korridors geschaffen.

Ziel ist es, den eurasischen Bahnkorridor mit der Anbindung an das europäische Güterbahnnetz zu stärken und somit die transkaspische Landseidenstraße auszubauen, so die Mitteilung. Die südliche Landseidenstraße verläuft über das Transkaspische Meer nach Zentralasien.

Im Oktober ist das Projekt mit der Abfertigung eines ersten Testzuges von China über Kasachstan, Aserbaidschan und die Türkei nach Prag gestartet.

Grund für den Ausbau ist laut ÖBB RCG die aktuelle Überlastung an der Grenzstation Malasewicze-Brest von Polen und Weißrussland.

Der Port of Baku soll aufgrund seiner geographischen Lage für den transkaspischen Korridor künftig eine zentrale Rolle spielen und als Logistikdrehscheibe fungieren. Durch die Anbindung des Südkaukasus, Zentralasiens, des Iran, Südrusslands und der Türkei sollen gezielt neu Märkte in das europäische Güterbahnnetzwerk integriert werden. Gleichzeitig habe die unterschreibenden Parteien laut der Mitteilung das Ziel, gemeinsam neue intermodale Produkte zu  entwickeln.

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