ÖBB Rail Cargo Group: Neue Anbindung an Hafen Triest

Ab sofort gibt es eine Nonstop-TransFER-Anbindung zwischen dem österreichischen Villach und dem italienischen Hafen Triest.

Neben der neuen Anbindung an den Hafen Triest gibt es von Villach aus auch das Netzwerk an die wichtigsten Wirtschaftszentren in Zentral-, Nord- und Osteuropa. Foto: ÖBB Rail Cargo
Neben der neuen Anbindung an den Hafen Triest gibt es von Villach aus auch das Netzwerk an die wichtigsten Wirtschaftszentren in Zentral-, Nord- und Osteuropa. Foto: ÖBB Rail Cargo
Daniela Kohnen

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) erweitert ihr Netzwerk für konventionelle Wagenladungen ab sofort mit einer neuen TransFER-Verbindung zwischen dem Terminal Villach Süd und der Piattaforma Logistica di Trieste. Die Abfahrtszeiten können bei diesem Nonstop-Anschluss, der laut der ÖBB Rail Cargo erstmals in Eigentraktion durchgeführt wird, individuell vereinbart werden. Zudem eigne sich die Verbindung besonders für den Transport von Holz, Stahl, Aluminium und weiteren Nichteisenmetallen, hieß es vom Bahnlogistiker.

Die neue TransFER Verbindung zeichne sich neben einer Laufzeit von einem Tag vor allem durch die internationalen Antennenverbindungen aus. Von Villach aus können die Kunden das Netzwerk der ÖBB Rail Cargo Group an die wichtigsten Wirtschaftszentren in Zentral-, Nord- und Osteuropa nützen. Triest ist ein wichtiger Verkehrsknoten für interkontinentale, maritime Langstrecken- sowie Kurz- und Mittelstreckenverbindungen für den Handel vom Mittelmeerraum bis nach China. Der Multifunktions-Terminal Trieste Servola (Piattaforma Logistica di Trieste) besteht aus dem etablierten Terminalteil für Wagenladungen am Scalo Legnami mit Anlegestelle für Schiffe und einem neu errichteten Areal für Container und Roll-on-Roll-off (RoRo)-Einheiten mit eigener Schiffsanlegestelle.

Zudem soll der TSA Standort Villach Süd, ÖBB-Infrastruktur Terminaldienstleister im Logistik Center Austria Süd, in den kommenden Jahren zum „Dry Port“ ausgebaut werden. An der Schnittstelle der Baltisch-Adriatischen Bahnachse und der Tauernachse ergäben sich nach Aussagen des Bahnlogistikers Chancen für ein erstklassiges Logistikzentrum, das zukünftig die Häfen von Triest, Ravenna, Koper und Rijeka mit Fürnitz noch besser verbinde. Dafür zeichnet die Standortagentur LCA Logistik Center Austria Süd, eine Gesellschaft der K-BV Kärntner Beteiligungsverwaltung und der ÖBB Infrastruktur AG, verantwortlich.

Kunden profitierten auch bei dieser TransFER-Verbindung vom durchgehenden Handling sowie pünktlichen Transportzeiten. Die Traktion und Abwicklung liegen dabei lückenlos in einer Hand. Mit der Transportlösung von und nach Italien bietet man nicht nur eine exzellente Wagenladungsverbindung, sondern auch eine effiziente Weiterleitungsmöglichkeit im flächendeckenden TransNET am eurasischen Kontinent.

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