ÖBB Rail Cargo Group erhöht Rundläufe zwischen Curtici und Istanbul

Die TransFER Verbindung zwischen Rumänien und der Türkei verbindet Europa mit Asienund endet am Istanbuler Güterbahnhof Halkali.

(Foto: ÖBB)
(Foto: ÖBB)
Christine Harttmann

Mit zwei Rundläufen pro Woche bietet die TransFER Verbindung der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) ab 2. Juni 2021 eine erhöhte Frequenz zwischen Curtici und Istanbul. Die österreichische Güterbahn gibt die Transitzeit zwischen den beiden Wirtschaftsregionen mit 72 Stunden an. Der TransFER schaffe eine direkte Anbindung an Halkali, einen wichtigen internationalen Frachtterminal in der Türkei. Für Transporte zwischen Europa und Asien sei die Türkei eine entscheidende Güterverkehrsdrehscheibe auf der südlichen Seidenstraße.

Beim TransNET spricht die ÖBB Rail Cargo Group von einer „digitalen Landkarte“. Diese setze neue Maßstäbe am europäischen Güterverkehrsmarkt. Nutzer:innen haben dabei die Wahl über drei Möglichkeiten ihre Wunschverbindung zu finden: Entweder sie wählen mithilfe der Eingabefelder „Go“ und  „Thanks“ den Start- und Bestimmungsort ihrer Waren, finden ihre Verbindung in einer übersichtlichen Listenansicht oder klicken ganz einfach auf einen Standort in der Karte. Schon eröffnet sich eine Welt aus allen TransFER Verbindungen sowie Kombinationen, die sie angepasst an ihre Bedürfnisse verbinden können. Nach Auswahl der entsprechenden Route, wird diese in der Karte grafisch dargestellt und angezeigt, welche Leistungen an den ausgewählten Standorten zur Verfügung stehen.

Mit über 50 Netzwerk und zahlreichen individuellen TransFER Verbindungen transportiert die ÖBB Rail Cargo Group Waren am eurasischen Kontinent. Die Transporteinheiten variieren dabei von ganzen Wagenladungen über intermodale Transporte bis hin zu individuellen Gesamtlösungen. Je nach Abfahrt- oder Zielort können speditionelle Zusatzleistungen wie Umschlag, Lagerlogistik oder Zollservice gebucht werden.

Unter smartlink.railcargo.com stellt die ÖBB Rail Cargo Group den Link in die digitale RCG und damit zur ihrem gesamten Leistungsspektrum zur Verfügung. Sie will so den einfachen Zugang zum System Schiene ermöglichen und zugleich eine klare Übersicht der Bausteine geben, die es für den Güterverkehr auf Schiene bedarf. Als Einstieg in die digitale Welt der Bahnlogistik führt SmartLINK durch vier Bereiche: Kunden wählen fahrplanmäßige oder individuelle TransFER Verbindungen, sie informieren sich über das zur Verfügung stehende Equipment sowie über die für sie relevanten Services und Zusatzleistungen. Am Ende steht die Kontaktaufnahme mit den Kundenbetreuer:innen, die mit den Kunden gemeinsam ein individuelles Angebot erstellen.

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