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Nutzfahrzeugmarkt: Zulassungszahlen steigen europaweit

2016 legten die Neuzulassungen um 11,6 Prozent auf insgesamt 2,32 Millionen zu. Alleine im Dezember kamen 211.941 neue Einheiten hinzu – ein Plus von 10,4 Prozent.
(Foto: Daimler)
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Christine Harttmann

Das belegt die von der europäischen Fahrzeugherstellervereinigung ACEA (European Automobile Manufactures‘ Association) veröffentlichte Statistik, in Lkw, Transporter, Lieferwagen und Busse erfasst werden. Alle fünf großen Segmente entwickelten sich demnach besser als noch 2015.

Ganz besonders stark war der Markt in Italien, wo der Absatz über das Gesamtjahr hinweg um 49,9 Prozent zulegte. Alleine im Dezember schnellten die Zahlen um 97 Prozent nach oben, fast eine Verdoppelung. Die ACEA führt das auf die staatliche Förderung, mit der die Regierung seit September den Kauf neuer Flottenfahrzeuge fördert. In Spanien legten die Neuzulassungen übers Jahr betrachtet um 11,3 Prozent zu. Ein Plus von 7,0 Prozent wird für Deutschland vermeldet. Und in Frankreich wuchs der Markt um 8,3 Prozent. Deutliche Schwächen zeigte demgegenüber Großbritannien. Dort stiegen die Neuzulassungen 2016 um magere 1,2 Prozent. Im Dezember brachten sie sogar um 9,7 Prozent ein.

Gut im Durchschnitt lagen die leichten Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Europaweit wurden 11,9 Prozent mehr Zulassungen registriert. Bei den schweren Nutzfahrzeugen mit mehr als 16 Tonnen stiegen die Zulassungszahlen 2016 etwas mehr, um 12,3 Prozent. Auch hier sticht Italien in der ACEA-Statistik deutlich hervor: hervorragende 52,9 Prozent Wachstum, getrieben von der staatlichen Unterstützung, meldet der Verband. Das Marktvolumen liege in Italien aber dennoch weiter deutlich unter Vorkrisenniveau.

Bei den mittelschweren Lkw über 3,5 Tonnen wurden EU-weit 365.051 neue Fahrzeuge registriert. Das sind 11 Prozent mehr, als noch 2015. Auch in diesem Bereich war Italien mit 54,4 Prozent der Wachstumstreiber.

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