Nutzfahrzeugmarkt: Wachstum um 8,3 Prozent, positive Tendenz auch 2005

Trotz widriger Rahmenbedingungen verzeichnen die Nutzfahrzeuge im ersten Halbjahr 2004 mit 142.000 Neuzulassungen ein starkes Wachstum von 8,3 Prozent. Zulegen konnten vor allem leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t und Schwere ab 16 t Gesamtgewicht.
Redaktion (allg.)
Im Segment bis 3,5 Tonnen zGG (zulässiges Gesamtgewicht) beträgt die Steigerung mehr als 7 Prozent und bei den schweren Fahrzeuge über 16 t (ohne Busse) sogar 20 Prozent. Die schweren Nfz erreichen dadurch das höchste Neuzulassungsvolumen seit dem Jahr 2001. Ursachen hierfür sind der sich auflösende Investitionsstau, da sich ein Ende des Maut-Debakels abzeichnet, und eine einsetzende Ersatznachfrage. Die Mitglieder des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) partizipierten an diesem Erfolg und erreichten im ersten Halbjahr einen Marktanteil von 32,1 Prozent. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erzielten sie 37 Prozent, bei den schweren (ohne Busse) konnte der Marktanteil von über 26 Prozent gehalten werden. Für das Gesamtjahr erwartet VDIK-Präsident Volker Lange ein Wachstum von knapp 6 Prozent: „Wir rechnen bis zum Jahresende mit einer Markterholung auf 280.000 Einheiten.“ Auch für 2005 gibt es rosige Aussichten. Das Marktvolumen wird statistisch kleiner ausfallen, da die Wohnmobile (ca. 20.000 Einheiten) zukünftig den Pkw zugerechnet werden. Lange geht dennoch von einer weiteren Steigerung aus: „Im nächsten Jahr sehen wir 265.000 Nfz-Neuzulassungen. Das entspricht einem Wachstum von knapp 2 Prozent, “ erläutert der VDIK-Präsident die Aussichten.
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