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Nutzfahrzeugmarkt: Neuzulassungen 2019 auf Rekordkurs

Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt wird das Jahr 2019 mit einem Rekord-Ergebnis abschließen.

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) erwartet, dass bis zum Jahresende 405.000 Nutzfahrzeuge verkauft sind. (Foto: Pixabay)
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) erwartet, dass bis zum Jahresende 405.000 Nutzfahrzeuge verkauft sind. (Foto: Pixabay)
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Christine Harttmann

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) erwartet, dass bis zum Jahresende 405.000 Einheiten verkauft sind, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Laut der Statistik werden die internationalen Hersteller werden ihren Marktanteil auf 29 Prozent leicht steigern.

Etwas verhaltener formulierte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel die Nutzfahrzeug-Marktprognose für 2020 im Jahrespressegespräch am 4. Dezember 2019: „Die Nutzfahrzeug-Nachfrage wird das 2019er Rekordniveau im kommenden Jahr nicht erreichen. Insgesamt rechnen wir mit einem rückläufigen Markt von 375.000 Einheiten. Das wird gleichwohl das dritthöchste Niveau seit der Wiedervereinigung sein.“

Ausdrücklich bekannte sich der Verband außerdem zu den Klimazielen von Paris. Zur Erreichung dieser Ziele und zur Senkung der Emissionen im Straßenverkehr seien alternative Antriebe unerlässlich, so Zirpel.

Grundvoraussetzung für eine hohe Akzeptanz der Elektromobilität jedoch eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur. Die VDIK-Mitglieder haben deswegen im Masterplan Elektromobilität zugesagt, sich beim Aufbau von Ladesäulen erheblich zu engagieren. So werden die internationalen Hersteller in Deutschland bis Ende 2022 mindestens 5.000 Ladepunkte auf ihren Betriebsgeländen und im angeschlossenen Handel schaffen. In diesem Zusammenhang begrüßte Zirpel die Beschlüsse der Bundesregierung zur Förderung alternativer Antriebe, insbesondere die Erhöhung des Umweltbonus und die Verbesserung der steuerlichen Förderung von Elektrofahrzeugen: „Diese und weitere Maßnahmen werden hoffentlich ihre Wirkung entfalten. Denn klar ist: Deutschland hat mit einer entschlossenen Förderung lange abgewartet. Für das Ziel von bis zu zehn Millionen Elektroautos bis 2030 muss das Neuzulassungsvolumen deutlich steigen.“

Besonders wichtig ist aus Sicht der internationalen Hersteller eine technologieneutrale Förderung. Zirpel erläuterte: „Der Ansatz dazu ist vorhanden. Allerdings ist nicht überall erkennbar, dass er konsequent durchgezogen wird. Insbesondere Wasserstoff und E-Fuels haben großes Potenzial und verdienen noch stärkere Aufmerksamkeit der Politik.“

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