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Norwegen: Schenker fährt verstärkt Richtung Norden

In Norwegen baut DB Schenker seine Schienen- und Straßen-Verbindungen für Transporte zwischen Oslo und den Städten jenseits des Polarkreises aus.
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Christine Harttmann

Bisher legt der „DB Schenker North Rail Express“ die 1.960 Kilometer lange Strecke nach Narvik fünfmal wöchentlich zurück. Der Güterzug verkehrt vom Terminal Alnabru in Oslo über Schweden nach Narvik. Der Zug ist rund 600 Meter lang und hat eine Kapazität von 1.600 Tonnen. Er fährt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 75 Kilometern pro Stunde und benötigt für die gesamte Strecke rund 26 Stunden.

DB Schenker hat für den Ausbau des North Rail Express 28 S-Doppeltaschenwagen und 20 S-Tragwagen angeschafft, die für die besonderen klimatischen Bedingungen ausgerüstet sind. Der Zug befördert rund 90 Prozent der Güter von DB Schenker für Nordnorwegen, heißt es in einer Mitteilung des Logistikkonzerns. Das entspreche etwa 12.500 Lkw-Fahrten pro Jahr.

Wegen der hohen Nachfrage seitens der Kunden wird der Logistikkonzern künftig drei zusätzliche Zugverbindungen pro Woche zusätzlich anbieten. Diese werden ab 1. Februar 2014 das Terminal Kiruna die Finnmark per Lkw an die Schienenstrecke anbinden.

„Das sollte für die Industrie insgesamt und speziell auch für die Exportunternehmen im Bereich der Meeresfrüchte eine gute Nachricht sein“, sagt Michael Holmstrøm, CEO, Schenker AS. „Sendungen aus der und für die Finnmark sparen so mehr als einen Tag an Transportzeit.“

Über Kiruna in Schweden wird der Logistikdienstleister weitere Lkw-Verkehre nach Alta und Kirkenes im nördlichen Norwegen anbieten. Die Lkw werden für die rund 450 Kilometer nach Alta rund neun Stunden benötigen, 13 Stunden für die 750 Kilometer nach Kirkenes.

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