Nordmazedonien: Cargo-Partner eröffnet erste Niederlassung

Der Info-Logistik-Anbieter hat seit März ein neues Büro in Skopje in Betrieb. Es soll die bereits bestehenden Straßenverkehrsverbindungen und Logistikzentren in Südosteuropa ergänzen.

Neuer Standort von Cargo-Partner in Nordmazedonien. Foto: Cargo-Partner
Neuer Standort von Cargo-Partner in Nordmazedonien. Foto: Cargo-Partner
Daniela Kohnen

Cargo-partner baut sein Netzwerk mit einem weiteren Land in Europa weiter aus. Das neue operative Büro im nordmazedonischen Skopje bietet ein umfassendes Angebot an Transportdienstleistungen auf dem Luft-, See- und Straßenweg und verbindet das Land mit seinem bestehenden Logistiknetzwerk in der Region Südosteuropa. Stefan Krauter, CEO von Cargo-partner:

„Angesichts der wachsenden Nachfrage unserer Kunden in dieser Region war die Eröffnung unseres Büros in Skopje der logische nächste Schritt im Wachstum unseres Unternehmens. Dies ist die perfekte Ergänzung unserer etablierten Hubs in Serbien und Bulgarien und trägt wesentlich zur Stärkung unserer Position in Südosteuropa bei.“

Der Logistikdienstleister ist seit 2003 in Bulgarien und seit 2004 in Serbien vertreten. 2018 eröffnete das Unternehmen sein iLogistics Center in Sofia mit 22.000 Palettenplätzen auf einer Gesamtfläche von 16.500 Quadratmeter. In Belgrad betreibt man derzeit ein Warehouse mit 8.000 Quadratmeter Lagerfläche. Regelmäßige Lkw-Abfahrten verbinden diese Lager mit dem Distributionsnetzwerk des Unternehmens in Zentral- und Osteuropa. Stefan Krauter:

„Mit dem neuen Büro in Skopje können wir die vorteilhafte Lage Nordmazedoniens auf dem Balkan besser nutzen. Für Seefrachttransporte profitieren unsere Kunden von einem schnellen Zugang nach Thessaloniki, während unser dichtes Straßentransportnetz die ideale Grundlage für den Vertrieb in ganz Europa ist. Unser erfahrenes Team kann End-to-End-Lösungen aus einer Hand anbieten, einschließlich detaillierter Kenntnisse der Zollverfahren für Lieferungen in die und aus der EU.“

In Skopje fahren derzeit regelmäßige Sammelverkehre von Skopje nach Pristina im Kosovo, Podgorica in Montenegro, Tirana in Albanien und Thessaloniki in Griechenland sowie zwischen Nordmazedonien und Bulgarien. In Verbindung mit den Logistikzentren in Sofia und Belgrad bietet das Unternehmen Distributionslösungen an und kann die gesamte Region abdecken.

Zudem arbeite man derzeit an der Entwicklung regelmäßiger Verbindungen zwischen Nordmazedonien und der Türkei sowie Österreich, hieß es. Für Warenströme nach Nordeuropa ermögliche dies kurze Transitzeiten über das iLogistics Center in Fischamend sowie eine schnelle Verteilung über das Distributionszentrum im niederländischen Roermond.

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