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Niedersächsischer Hafentag: Standorte und Hinterland im Fokus

Im Fokus des 25. Niedersächsischer Hafentags in Oldenburg standen die Themen Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Niedersachsens Wirtschaftsminister Lies unterstrich die Bedeutung der Häfen des Landes für ganz Deutschland.
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) in Oldenburg (Foto: T. Buchholz)
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) in Oldenburg (Foto: T. Buchholz)
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Torsten Buchholz

Die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Seehäfen müsse im Hinblick auf die hiermit verknüpften Arbeitsplätze im Blick behalten werden, so der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) in Oldenburg. Das Land entwickelt die Häfen gemäß ihrer Schwerpunkte weiter. Der Bund sei gefordert, den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen gezielt voranzutreiben.

Rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Presse waren der Einladung am 4. September 2015 in Oldenburg gefolgt. Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH, eröffnete deb 25. Niedersächsischen Hafentag. Sie betonte die Notwendigkeit eines nachfrageorientierten Ausbaus und Erhalts der Hafeninfrastrukturen sowie der Hinterlandanbindungen und der seewärtigen Zufahrten. Deutschlands Wirtschaft brauche funktionierende Seehäfen als Drehscheiben für den Im- und Export. „Der Hafen- und Logistikstandort Deutschland muss dafür Sorge tragen, dass die Wasserstraßen für die moderne Tonnage schiffbar bleiben“, sagte Onnen-Lübben und verwies auf die dringend erforderlichen Fahrrinnenanpassungen von Ems und Weser.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Lies betonte, dass bundesweit durch die Häfen in Niedersachsen nahezu 100.000 Arbeitsplätze gesichert werden, hinzu kämen die direkt Beschäftigten in der Hafenwirtschaft selbst. „Unsere Häfen sind in ihrer Bedeutung alles andere als Selbstzweck, sondern wichtige Lebensader für die deutsche Wirtschaft.“, erklärte Lies. Niedersachsen sei das „logistische Herz Europas“. Sein Ministerium sei entschlossen, sich weiter bei Erhalt und Ausbau der Hafeninfrastruktur zu engagieren. Lies: „ Wir stärken den Hafen Niedersachsen, der in allen seinen Standorten Besonderheiten hat. Dies bedeutet weitere Investitionen, die sich in Zukunft auszahlen werden.“

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