Werbung
Werbung
Werbung

Niedersächsische Seehäfen: Forderungen an die Politik

Niedersachsen fordert den Ausbau der seewärtigen Zufahrten sowie der Hafenhinterlandanbindungen. Das muss sich auch im kommenden Verkehrswegeplan niederschlagen.
(Foto: WHV)
(Foto: WHV)
Werbung
Werbung
Christine Harttmann

Das haben Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies und Dr. Andreas Schmidt, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, anlässlich der 9. Nationalen Maritimen Konferenz in Bremerhaven unterstrichen: „Unsere Seehäfen sind logistische Drehscheiben. Niedersachsen ist das logistische Herz Europas. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige Infrastruktur.“

Damit niedersächsische Seehäfen ihren Beitrag für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands leisten können, müssten seewärtige Zufahrten und Hafenhinterlandanbindungen leistungsfähig ausgebaut und erhalten werden, stellten Lies und Schmidt gemeinsam klar. Die erforderlichen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen müssten im kommenden Bundesverkehrswegeplan mit der höchsten Priorität versehen und mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet werden. Hier erwarte man klare Signale von der Nationalen Maritimen Konferenz.

„Der Norden hat jetzt Vorrang“, forderte Lies. Im Rahmen der Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzeptes, das die Leitlinien der Hafenpolitik für die kommenden Jahre festlegt, müsse das berücksichtigt werden.

Gemeinsam mit anderen deutschen Seehäfen will der Hafenminister außerdem die Stellung des Hafen Niedersachsen in Europa stärken. Lies vertritt die Ansicht, dass dazu insbesondere die norddeutschen Häfen kooperieren müssen: „Der Hafenstandort Deutschland wird im internationalen Wettbewerb nur gemeinsam erfolgreich sein. Die Zeit des Kirchturmdenkens in der norddeutschen Seehafenpolitik ist endgültig vorbei.“ Auch von der Europäischen Union fordern Minister Lies und Schmidt verlässliche Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Küstenregion.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung