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Niedersächsische Seehäfen: 2016 weniger umgeschlagen

Das seeseitige Umschlagsvolumen in den niedersächsischen Seehäfen verzeichnet mit 48,6 Millionen Tonnen einen Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2015. Neue Investitionen sollen die Standorte stärken.
Inke Onnen-Lübben (li.), Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, und Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies in Oldenburg. Foto: Andreas Burmann
Inke Onnen-Lübben (li.), Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, und Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies in Oldenburg. Foto: Andreas Burmann
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Torsten Buchholz

Während der Stückgutumschlag (Forstprodukte, Windenergiekomponenten und Containern) in den Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven zulegte, war die Entwicklung im Bereich des flüssigen und festen Massenguts rückläufig.

„Nach dem hervorragenden Umschlagsergebnis aus 2015 können wir für das vergangene Jahr wieder einen stabilen Seegüterumschlag auf hohem Niveau verzeichnen. Besonders erfreulich ist, dass wir das Wachstum im wertschöpfungsintensiven Stückgutsektor durch den Ausbau des Bestandsgeschäfts, aber auch durch Zusatzaufträge, weiter fortsetzen konnten“, sagte Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen, bei der Vorstellung der Jahreszahlen für 2016 im niedersächsischen Oldenburg. Die Rückgänge beim Umschlag von Massengütern, die weitgehend technisch, aber auch durch bestimmte Marktmechanismen bedingt seien, habe man damit mengenmäßig nicht wettmachen können. Onnen-Lübben: „Insgesamt sind wir zufrieden mit den Umschlagsergebnissen.“

Für das laufende Jahr 2017 gehe man für die Gruppe der neun niedersächsischen Seehäfen von einem ähnlichen Umschlagsniveau im Seeverkehr wie in 2016 aus. Insgesamt sei man überzeugt, durch die breite Aufstellung als Universalhafengruppe und die erfolgreiche Positionierung in Nischenmärkten auch künftig weiteres Wachstum zu generieren.

Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies (SPD) kündigte auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Niedersachsen Ports, Seaports of Niedersachsen und des Wirtschaftsministeriums in Oldenburg weitere Investitionen des Landes in den Hafen Niedersachsen an. „Wir machen unsere Häfen fit für die Zukunft. Dabei setzen wir auf Wachstum durch Investitionen“, sagte Lies. Um die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Häfen weiterhin zu sichern und zu stärken, wolle das Land 2017 rund 57 Millionen Euro in die Hafeninfrastrukturen investieren und „passgenaue lokale Hafenentwicklungskonzepte" entwickeln.

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