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Niederlande: Wachstum beim Hafen Rotterdam

Der Rotterdamer Hafen vermeldet für das Jahr 2015 einen Anstieg von 4,9 Prozent – bedingt vor allem durch eine Zunahme im Rohöl-Umschlag.
Der Hafen Rotterdam zielt darauf ab, 2016 dasselbe Umschlagniveau wie 2015 zu erreichen (Foto:Eric Bakker).
Der Hafen Rotterdam zielt darauf ab, 2016 dasselbe Umschlagniveau wie 2015 zu erreichen (Foto:Eric Bakker).
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Anna Barbara Brüggmann

Insgesamt wurden im Jahr 2015 im Hafen Rotterdam 466,4 Millionen Tonnen umgeschlagen, der Zuwachs des Gesamtumschlags ist vor allem auch auf den Anstieg im Bereich flüssiges Massengut zurückzuführen. Insgesamt verbucht der Hafen Rotterdam beim flüssigen Massengut einen Zuwachs um 10,9 Prozent.

Der Generaldirektor des Hafenbetriebs Allard Castelein führt dies auf den Anstieg des Umschlags von Rohöl und Ölprodukten zurück. Der Umschlag von Rohöl nahm mit 103,1 Millionen Tonnen um 8,1 Prozent zu, der An- und Abtransport von Ölprodukten stieg mit 88,5 Millionen Tonnen um 18,0 Prozent. Grund dafür sei Castelein zufolge der niedrige Ölpreis, weshalb die Raffinieren viel Rohöl zur Raffination orderten.

Im Bereich Flüssigerdgas stieg der Umschlag um 91,3 Prozent, denn aufgrund fallender Preise im Fernen Osten wurde mehr Gas Richtung Rotterdam verschifft. Jedoch handelt es sich mit 2,3 Millionen Tonnen um ein kleines Segment. Die Kategorie sonstiges flüssiges Massengut (unter anderem Chemieprodukte sowie Palm- und Dieselöl) verbucht einen Rückgang von 0,5 Prozent.

Beim trockenen Massengut kam es insgesamt zu einem Rückgang von 1,0 Prozent, geringfügig zu nahm die Nachfrage nach Stahl und Kohle. Beim Umschlag von Erzen und Schrott hingegen war ein Rückgang um 0,6 Prozent, im Bereich Agrarmassengut (beispielsweise Viehfutter) ein Rückgang um 3,8 Prozent zu merken.

Der Containerumschlag verbucht mit 12,2 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) einen Rückgang um 0,5 Prozent. Innerhalb Europas kam es beim Transport nach Großbritannien und zur iberischen Halbinsel zu einer Zunahme, auch das transportierte Volumen nach Asien stieg. Weniger Container wurden hingegen nach Nord- sowie Lateinamerika verschifft. Im Bereich Massenstückgut nahm der RoRo-Verkehr um 10,1 Prozent zu.

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