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Neuer Eigentümer: Doll nach Insolvenz an Beteiligungsgesellschaft verkauft

Capital Management Partners will frisches Eigenkapital investieren und Doll zu einem führenden europäischen Spezialfahrzeugbauer entwickeln.
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Nadine Bradl

Dazu hat Insolvenzverwalter Martin Mucha mit Zustimmung des Gläubigerausschusses sowohl die Doll Fahrzeugbau AG, Oppenau, als auch die Doll Sachsen GmbH, Mildenau, an die Berliner Beteiligungsgesellschaft Capital Management Partners (CMP) verkauft. Beide Standorte bleiben nach der Übernahme erhalten und werden von CMP mit rund 330 Beschäftigten fortgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Den Mitarbeitern, für die es keine Aufgaben im Unternehmen mehr gibt, wurde der Übertritt in eine sechs monatige Transfergesellschaft angeboten.

Doll hatte bereits am 17. April 2014 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die Phase der Insolvenzverwaltung wurde laut Mucha dazu genutzt, die Unternehmensgruppe in wesentlichen Teilen zu sanieren. In den letzten Monaten seien notwendige Maßnahmen eingeleitet und durchgeführt worden, um das Unternehmen wettbewerbsfähig aufzustellen.

Dr. Ludger Vonnahme, Geschäftsführer der CMP, sieht Potenzial: Doll sei Technologie- und Qualitätsführer in seinen drei Geschäftsfeldern, im internationalen Markt präsent und verfüge unter anderem über eine exzellente Marke. Der Investor wird das Unternehmen „mit frischem Eigenkapital ausstatten, um Wachstumsinvestitionen finanzieren zu können und gegen Konjunkturschwankungen abgesichert zu sein“. Darüber hinaus wird CMP das Management mit Fachleuten aus den eigenen Reihen verstärken. „Damit sind die wesentlichen Voraussetzungen geschaffen, um Doll durch die weitere Modernisierung der Produktionsstrukturen sowie den Ausbau der internationalen Vertriebspräsenz zu einem führenden europäischen Spezialfahrzeugbauer zu entwickeln“, sagt Vonnahme.

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