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Neue Schwerlast-Zugmaschinen im Einsatz bei Imperial Logistics

Zum Transport von Stahl-Coils hat Imperial Logistics International drei neue Schwerlast-Zugmaschinen sowie sieben Schwerlast-Anhänger erworben.

Der seit dem Jahr 2000 bestehende Vertrag mit Imperial Logistics Bochum sieht die Lagerung, Verladung und den Transport von Stahl-Coils auf Schiene und Straße. vor. (Foto: Imperial Logistics International)
Der seit dem Jahr 2000 bestehende Vertrag mit Imperial Logistics Bochum sieht die Lagerung, Verladung und den Transport von Stahl-Coils auf Schiene und Straße. vor. (Foto: Imperial Logistics International)
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Anna Barbara Brüggmann

Um den On-Site-Logistik-Vertrag mit einem großen Stahlerzeuger in dessen Werk in Bochum erfüllen zu können, hat Imperial Logistics International sieben neue Schwerlast-Anhänger und drei neue Schwerlast-Zugmaschinen beschafft. Der Vertrag mit Imperial Logistics Bochum besteht seit dem Jahr 2000 und umfasst die Lagerung, Verladung sowie den Transport von Stahl-Coils auf Schiene und Straße. Pro Jahr sollen dafür drei Millionen Tonnen Stahl-Coils transportiert werden.

Innerhalb der circa 1,3 Quadratkilometer großen Anlage können die Fahrzeuge nach Angaben von Imperial bis zu fünf Stahl-Coils gleichzeitig mit einem Gewicht von jeweils bis zu 31 Tonnen befördern. Die maximale Betriebsgeschwindigkeit beträgt bei voller Beladung 12 km/h.

Bei den Zugmaschinen kommen in Serie produzierte Fahrzeuge vom Typ Terberg RT223 zum Einsatz, die mit Volvo-Sechszylinder-Motoren mit 160 Kilowatt Leistung ausgestattet sind. Sie ersetzen die bisherigen speziell angefertigten Einheiten, welche Unternehmensangaben zufolge das Ende der Nutzungsdauer erreicht haben. Zwei der bisher genutzten Vehikel werden als Reservefahrzeuge zurückbehalten. Die starke Nutzung und Beanspruchung macht den Austausch der Zugmaschinen alle vier bis fünf Jahre notwendig, so der Transport- und Logistikdienstleister.

Die Schlepper verfügen über einen Allradantrieb sowie ein Neun-Gang-Schaltgetriebe (sechs vorwärts, drei rückwärts), drehbare Fahrersitze, elektrisch betriebene Sattelkupplungen und Sicherheitskabinen. Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen können in der vier Kilometer entfernten Servicestelle durchgeführt werden. Dies ist nun eigenen Angaben zufolge viel zeitsparender möglich als bisher, bei den alten Maschinen kam es teils zu Ausfallzeiten von bis zu zehn Wochen.

Bei den 9,5 Meter langen Anhängern handelt es sich um eine Spezialanfertigung von Seacom Trailer Systems mit einer Nutzlast von bis zu 80 Tonnen. Sie ersetzen die bislang genutzten 18 Jahre alten Einheiten, von denen drei als Reserve zurückbehalten werden.

Das Design wurde für die neuen Anhänger aufwändig umgestaltet. Sie verfügen nun über eigene, unabhängige Hydrauliksysteme zum Öffnen der Dächer, im Schadensfall kann auf diese Weise kein kontaminiertes Öl mehr in andere Systeme eindringen, sodass keine teuren Reparaturen anfallen. Zur besseren Gewichtsverteilung wurde zudem die Achsführung der Anhänger verändert. Eine Überbelastung der Sattelkupplungen soll so vermieden werden.

„Die neue Fahrzeugflotte wurde durch unsere Erfahrungen geprägt, die wir seit dem Jahr 2000 gemacht haben. Mit serienmäßigen Standardschleppern anstelle von speziell angefertigten Fahrzeugen werden wir Ausfallzeiten in Zukunft deutlich senken und unseren Kundenservice verbessern können", so Projektleiter Holger Hausmann. Dank des neuen Designs der Trailer könnten auch die Kosten für Ausfallzeiten und Instandhaltung reduziert werden. Das Unternehmen erwarte sich dadurch, die Nutzungsdauer der Zugmaschinen und Anhänger zu verlängern.

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