Neue Containerlinie auf Elbe und Spree

Ende Juli hat die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (Behala) die Elbe-Spree-Containerlinie gestartet.
Redaktion (allg.)
Die Behala hat für diesen Dienst die „MS Shir Khan“ von der Deutschen Transport Genossenschaft Binnenschifffahrt gechartert und befrachtet das Schiff zusammen mit der Hamburger Konrad Zippel Spediteur GmbH. Eigenen Angaben zufolge werden nun bis zu 54 Container wöchentlich auf dem 85 Meter langen Schiff zwischen der Hauptstadt und der Hansestadt transportiert. Für einen Umlauf werden acht Tage benötigt. Je nach Ladung werden in Hamburg verschiedene Terminals angelaufen. Das 2001 im Berliner Westhafen eröffnete trimodale Containerterminal konnte bisher nur bahn- und straßenseitig betrieben werden. Aufgrund der Verzögerungen beim Ausbau der Wasserstraßen im Rahmen des Verkehrsprojekts 17 Deutsche Einheit war bisher kein wirtschaftlicher Containerverkehr mit Binnenschiffen darstellbar. Mit dem Ersatzneubau der Eisenbahnbrücke über den Elbe-Havel-Kanal in Genthin steht jetzt eine Mindestdurchfahrtshöhe von 4,50 Meter für die Schifffahrt zur Verfügung, was einen zweilagigen Containerverkehr ermöglicht. Mit regelmäßigen Zugverbindungen nach Hamburg und Bremerhaven habe sich das City-GVZ Westhafen seit 2005 als Seehafenhinterlandhub etabliert. Diese Verbindungen werden ebenfalls von der Konrad Zippel Spediteur GmbH befrachtet. Eine weitere tägliche Zugverbindung bedient das Rhein-Ruhr-Gebiet. Im Jahr 2008 wurden 74.000 TEU im City-GVZ umgeschlagen. (swe)(sw)
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