Möbeltransporte: Mehrkosten von sechs Prozent

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. rechnet aufgrund der neuen Lenk- und Ruhezeitverordnung mit Mehrkosten für die Möbelspediteure von sechs Prozent, im Verteilerverkehr von über 30 Prozent.
Redaktion (allg.)
Neben der Begrenzung der Wochenlenkzeit auf 56 Stunden und unflexibleren Ruhezeiten nennt die AMÖ die zeitgleich geänderte Arbeitszeitverordnung als Grund für die steigenden Kosten. Danach beträgt die durchschnittliche maximal zulässige Arbeitszeit noch 208 Stunden im Monat. Die Kombination aus neuer Lenkzeitenverordnung und Arbeitszeitgesetz stelle die Möbelspediteure vor erhebliche Probleme. „Die Möbelspeditionen müssen aufgrund der Restriktionen mehr Fahrpersonal einsetzen, wenn die gleichen Mengen transportiert werden sollen“, so Reinhard Müller, Geschäftsführer der AMÖ. „Da bislang durch das Fahrpersonal auch entladen wird, und diese Entladezeiten Arbeitszeiten darstellen, wird das Personalproblem noch verschärft.“(tpi)
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