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Metropolen: Kein Verkehrskollaps durch Onlinehandel

B2B-Lieferverkehre aus Einzelhandel und Gastronomie haben wesentlich mehr Einfluss auf die Verkehrsbelastung in den Städten. Das ist das Ergebnis einer Analyse am Beispiel Hamburgs.
Foto: lichtkunst 73/pixelio.de
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Anna Maria Schmid

Online-Boom und kein Ende: 2017 ist der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce um 10,9 Prozent auf 58,466 Milliarden Euro gestiegen. Das berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh). Eigenständige Online- und Multichannel-Händler seien demnach prozentual und in Umsatzzahlen stärker gewachsen als das Geschäft über Online-Marktplätze. Letztere blieben weiterhin die wichtigsten Kauforte im Netz.

Eine Analyse am Beispiel der Hansestadt Hamburg zeige, dass die Paketzustellungen aus dem Online- und Versandhandel nur einen geringen Teil der täglichen Lieferverkehre verursachten. Die tägliche Verkehrsbelastung werde deutlich stärker von B2B-Lieferverkehren aus stationärem Einzelhandel und Gastronomie beeinflusst. „Die Zahlen zeigen: Selbst unter Berücksichtigung der zu erwartenden Wachstumsraten im E-Commerce und der Zunahme von Paketzustellungen ist somit der Onlinehandel nicht die Ursache eines wohlmöglich drohenden Verkehrskollapses innerhalb der deutschen Metropolen“, sagt der Hamburger Logistik-Experte Horst Manner-Romberg. Seine MRU Unternehmensberatung hat die Verkehrsströme im Auftrag des bevh untersucht.

Quellenhinweis Bilder (tlw.): Pixelio
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