Metrans: Übernahme von Adria Rail

Die Bahntochter der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) investiert in Südosteuropa und übernimmt 100 Prozent der in Serbien und Kroatien operierenden Adria Rail Group.

Adria Rail verkehrt täglich zwischen dem serbischen Terminal Indija und dem kroatischen Hafen Rijeka. Foto: HHLA/ Thies Rätzke
Adria Rail verkehrt täglich zwischen dem serbischen Terminal Indija und dem kroatischen Hafen Rijeka. Foto: HHLA/ Thies Rätzke
Daniela Sawary-Kohnen

Damit erweitert Metrans das europäische Netzwerk und baut sein Geschäft auf dem südosteuropäischen Markt weiter aus.
 
Adria Rail wird nach eigenen Angaben innerhalb der Metrans-Gruppe im serbischen und kroatischen Markt aktiv sein. Das Unternehmen biete eigene Schienenverkehre aus der Adria-Region nach Zentral- und Südosteuropa und soll damit 70 Prozent der Containerverkehre von und nach Serbien aus Kroatien abwickeln.

Adria Rail verwalte zudem einen Inlandterminal im serbischen Indija in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Belgrad, hieß es. Zwischen diesem Terminal und dem kroatischen Hafen Rijeka verkehren nun täglich Züge der Metrans. Darüber hinaus ist der neue Standort in Indija auch an den Hub-Terminal der Metrans in Budapest angebunden.

Im März 2023 hatte die Bahntochter 51 Prozent der Adria Rail Group übernommen. Diese Beteiligung wurde nun auf 100 Prozent erweitert. Peter Kiss, CEO der Metrans-Gruppe:

„Mit der vollständigen Integration von Adria Rail haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Erweiterung unseres europäischen Netzwerks erreicht. Durch die neuen Verbindungen der Adria Rail können wir unseren Kunden in den dynamisch wachsenden Ländern Südosteuropas weitere wichtige und klimafreundliche logistische Verbindungen anbieten.“

Das europäische Verbindungsnetzwerk der Metrans erstreckt sich zwischen Nord- und Ostsee, Adria und Schwarzem Meer und wird laufend ausgebaut. Dadurch biete man mehr als 650 reguläre Bahnverbindungen pro Woche an, hieß es. Für einen Großteil der Verbindungen könnte HHLA Pure gebucht werden, mit dem die Container CO2-frei durch Europa transportiert werden. Durch Investitionen in moderne E-Loks, den Einsatz von Ökostrom und elektrische Kräne auf den Inlandterminals setzt sich das Unternehmen seit Jahren für den Klimaschutz ein und unterstützt das Ziel des HHLA-Konzerns, bis 2040 klimaneutral zu produzieren.

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