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Mercedes-Benz Vans: Sprinter mit Brennstoffzelle in Planung

Noch in diesem Jahr liefert Mercedes-Benz Vans die ersten eVito für den urbanen Einsatz aus. Der eSprinter kommt 2019. Außerdem kündigt der Hersteller einen Concept Sprinter F-Cell mit Brennstoffzelle an.
Mercedes eSprinter: Die Markteinführung ist für 2019 angekündigt. (Foto: Daimler)
Mercedes eSprinter: Die Markteinführung ist für 2019 angekündigt. (Foto: Daimler)
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Christine Harttmann

Mercedes-Benz Vans ist überzeugt, dass elektrifizierte Modelle hinsichtlich der Kosten gleichziehen können mit klassischen Verbrennungsmotoren. Was die bessere Lösung ist, hänge, so der Hersteller, vom Einsatzzweck ab. Daher soll künftig der Anwendungsfall künftig über die Antriebsoption entscheiden. Mittelfristig soll außerdem die Brennstoffzelle das Portfolio ergänzen. Der Concept Sprinter F-Cell verbindet Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu einem Plug-in-Hybrid. Aus dem Zusammenspiel von Batterie und Brennstoffzelle resultiert eine elektrische Leistung von etwa 147 kW und ein Drehmoment von 350 Newtonmeter. Die drei Tanks im Unterbau speichern insgesamt 4,5 Kilogramm Wasserstoff und ermöglichen so eine Reichweite von rund 300 Kilometern. Ist eine höhere Reichweite gefragt, kann ein weiterer Tank im Heckbereich ergänzt werden, was die Reichweite auf bis zu 530 Kilometer steigert.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, sieht das Unternehmen derzeit an der Spitze der Entwicklung und will daher mit der Markteinführung des eSprinter im kommenden Jahr nachlegen. Mittelfristig solle das gesamte Transporterportfolio einen batterieelektrischen Antrieb erhalten. „Denn wir wollen, dass die Entscheidung für eine bestimmte Antriebsvariante vom jeweiligen Einsatzzweck bestimmt wird und nicht von der Verfügbarkeit der passenden Fahrzeugklasse.“ In einem nächsten Schritt werde auch der Citan elektrifiziert, kündigt Mercedes-Benz Vans weiter an. Das Kundeninteresse im Vorfeld der Markteinführung zeige schon jetzt, dass der eVito die Erwartungen erfülle. Die eVAN Ready App, mit der die Kunden online testen können, ob batterieelektrische Modelle im eigenen Fuhrpark eine Rolle spielen können, finde regen Anklang.

Der neue eVito ist vor allem im urbanen Lieferverkehr zuhause. Eine installierte Batteriekapazität von 41 kWh sorgt für eine Reichweite von rund 150 Kilometern, unter ungünstigen Rahmenbedingungen sollen immer noch 100 Kilometern möglich sein. Sechs Stunden dauert das laden der Batterie. Der Antrieb leistet 84 kW bei einem Drehmoment von bis zu 300 Newtonmetern. Die Höchstgeschwindigkeit lässt sich je nach Anwendung auf 80 km/h bis 120 km/h konfigurieren.

Der eSprinter eignet sich als geräumiges Lieferfahrzeug und wird zunächst als Kastenwagen mit Hochdach und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm angeboten. Das maximale Ladevolumen entspricht mit 10,5 Kubikmeter dem eines Sprinter mit Verbrennungsmotor. Mit einer installierten Batteriekapazität von 55 kWh beträgt die voraussichtliche Reichweite rund 150 Kilometer bei einer maximalen Zuladung von 900 Kilogramm. Der Elektroantrieb im eSprinter leistet wie das Diesel-Einstiegsaggregat 84 kW mit einem Drehmoment von bis zu 300 Newtonmeter. Wie beim eVito lässt sich die Höchstgeschwindigkeit passend zum Einsatzweck zwischen 80 km/h und 120 km/h 80 konfigurieren.

Als Kooperationspartner Hermes Germany wird 1.500 Mercedes-Benz Elektrotransporter in Dienst stellen. Auch die Integration einer effizienten Ladeinfrastruktur sowie ein intelligentes, softwaregesteuertes Lastmanagement sind Teil des Pilotprojekts. Amazon Logistics wird bis Jahresende 100 eVito übernehmen. Darüber hinaus arbeiten Amazon und Mercedes-Benz Vans mit weiteren Partnern an einem umfassenden Betreiberkonzept für den Standort Bochum. Neben der Ladeinfrastruktur geht es dabei auch um die Parkraumbewirtschaftung oder die automatisierte Erfassung des Fahrzeugstatus.

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