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MB Vans kündigt Praxis-Einsatz des Vision Urbanetic an

Bei BASF und auf dem eigenen Werksgelände soll bald ein autonomer On-Demand-Shuttledienst zur Erprobung der Technologie des Vision Urbanetic starten.

Soll bald in der Praxis erprobt werden: Die Konzept-Studie Vision Urbanetic, die MB Vans auf der Messe in den Mittelpunkt stellt. | Foto: J. Reichel
Soll bald in der Praxis erprobt werden: Die Konzept-Studie Vision Urbanetic, die MB Vans auf der Messe in den Mittelpunkt stellt. | Foto: J. Reichel
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel, nfz-messe.com

Mercedes-Benz-Vans hat angekündigt, mit der Technologie der Konzeptstudie Vision Urbanetic bald in den Praxiseinsatz gehen zu wollen. Im ersten Schritt hat BASF am Standort Ludwigshafen kürzlich ein On-Demand Ridesharing-System eingeführt, teilte der Hersteller mit. Dabei kommt die Technologie von ViaVan zum Einsatz, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und dem US-Startup Via. Weitere Projekte sollen in den kommenden Jahren folgen, darunter ein elektrisches, voll vernetztes und autonomes Shuttle auf dem Werksgelände. „Ziel unserer umfassenden Kooperation mit BASF ist es, unseren Ridesharing-Service um die autonome Komponente zu erweitern und so die Logistik am Standort Ludwigshafen noch effizienter und für die Mitarbeiter komfortabler zu gestalten“, erklärte MB-Vans Chef Volker Mornhinweg. Der Servie kann von Mitarbeitern und Gästen für Fahrten auf dem BASF-Gelände geordert werden. Organisiert wird das System über eine App, die die optimalen Wege der Fahrzeuge steuert. Mit diesem System soll der bestehende Linienbusverkehr ergänzt werden.

Autonome Fahrplattform flexibel bestückbar mit Cargo- oder People-Mover-Modul

Das präsentierte Mobilitätskonzept greift die urbanen Herausforderungen der Zukunft auf. Es basiert auf einer autonomen, elektrisch betriebenen Fahrplattform, die unterschiedliche Wechselaufbauten für die Personen­beförderung oder den Gütertransport tragen kann. Als Ridesharing-Fahrzeug kann es bis zu zwölf Passagiere befördern, im Cargo-Modul können bis zu zehn EPAL-Paletten transportiert werden. Bei einer Fahrzeuglänge von 5,14 Meter wurde eine Laderaumlänge von 3,70 Meter realisiert.

"Wir brauchen dringend neuartige Lösungen, bei erwarteten höheren Beförderungsleistungen müssen wir trotzdem geringere Emissionen realisieren", kommentierte Wilfried Porth, im MB-Vans-Vorstand für Personal zuständig bei der Pressekonferenz auf der Messe. "Das autonome Fahren verändert hier die Spielregeln komplett, der Effizienzgewinn ist hier enorm, die Kosten sinken dramatisch", prognostiziert der Manager. Daimler-Design-Chef Gorden Wagener ergänzte, mit dem autonomen Fahrer werde das Auto zum "dritten Raum" nach Wohn- und Arbeitsstätte. "Die Technologie gibt uns hier enorme Gestaltungsfreiheit. Unsere Studie bietet Lounge-Feeling ebenso wie lichtdurchlässige Sitz- und schnelle Stehplätze", erläutert der Designer. In Zukunft könnten Firmen sich einen Transporter teilen, ihn bis auf die Ladezeit fast rund um die Uhr nutzen. "Wir bringen einen völlig neuartigen Van in die Serie", verspricht MB-Vans-Vertriebs- und Marketingchef Klaus Maier.

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