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Mann+Hummel: Leichte Umsatzsteigerung in 2018

Beim Filtrationsspezialist ist man mit der Geschäftsentwicklung in 2018 unzufrieden und plant Maßnahmen zur Kosteneinsparung.

Die Konzernzentrale von Mann+Hummel in Ludwigsburg. Foto: Mann+Hummel
Die Konzernzentrale von Mann+Hummel in Ludwigsburg. Foto: Mann+Hummel
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Daniela Kohnen

Mann+Hummel hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2018 laut eigenen Angaben leicht von 3,9 Milliarden Euro in 2017 auf 3,96 Milliarden Euro gesteigert. Der geringe Umsatzanstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei maßgeblich durch negative Währungseffekte beeinflusst worden, hieß es aus dem Konzern.

Das EBIT sei im Vergleich zu 2017 mit 185,1 Millionen Euro auf 93,6 Millionen Euro gesunken. Werner Lieberherr, President & Chief Executive Officer von Mann+Hummel zeigte sich mit dem Jahresergebnis insgesamt unzufrieden:

„Das erzielte Konzernergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen und das erwartete Wachstum von Umsatz, Profitabilität und Cash Flow konnte nicht erreicht werden.“

Aufgrund der „unbefriedigenden Ertragssituation“ in 2018 hatte Mann+Hummel laut eigenen Angaben im Februar ein umfangreiches Kostenrestrukturierungsprogramm angekündigt, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

Weltweit sollen demnach durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung 100 Millionen Euro eingespart werden, davon 60 Millionen Euro durch den Abbau von rund 1.200 Stellen sowie 40 Millionen Euro durch Einsparungen von Sachkosten.

Laut Lieberherr sei man überzeugt davon, dass die geplante Kostenrestrukturierung notwendig sei, um den Konzern nachhaltig und erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Der Filtrationsspezialist plant die Maßnahmen zur Kostenrestrukturierung in 2019 vollständig zu initiieren, wodurch bereits im laufenden Geschäftsjahr erste Effekte des Maßnahmenplans spürbar sein werden, so das Unternehmen. Für 2019 erwarte man eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung gegenüber dem Vorjahr.

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