MAN Truck & Bus: Initiative soll für Fahrer werben

Unter dem Solgan „Fahren für Deutschland“ startet MAN startet eine Initiative für ein besseres Image von Fahrerinnen und Fahrern.

(Symbolbild: Pixabay)
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Christine Harttmann

Ohne die Transport- und Logistikbranche würde Deutschland stillstehen. Dennoch hat die Branche zu kämpfen – vor allem mit dem sich immer weiter verschärfenden Mangel an Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern. Hier möchte MAN Abhilfe schaffen. Der Lkw-Bauer ruft darum die Initiative „Fahren für Deutschland“ ins Leben. Unterstützt werden diese durch den Fahrerclub Trucker’s World, MAN Financial Services, den Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie von diversen Kundenunternehmen, teilt der Hersteller mit.

Die Zahlen sind nicht neu: Bereits jetzt fehlen in Deutschland rund 80.000 Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer. In den nächsten Jahren wird sich das nochmals deutlich verschärfen, denn gemäß dem Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft (IRU) werden bis zum Jahr 2027 insgesamt rund 185.000 Berufskraftfahrer bundesweit fehlen. Besonders dramatisch sieht es aus, wenn man den Anteil der Frauen betrachtet, die im Güterverkehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind: Gerade einmal 1,9 Prozent. Gründe für diese Entwicklungen gibt es sicherlich viele. Das leider oftmals vorherrschende schlechte Image des Berufsbildes ist einer davon.

Genau hier möchte MAN Truck & Bus Deutschland gemeinsam mit dem Fahrerclub Trucker’s World, MAN Financial Services, dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie mit Partnerunternehmen aus der Transport- und Logistikbranche ansetzen. Der Hersteller hat von der IAA Transportation aus die Initiative „Fahren für Deutschland“ ins Leben gerufen. Ziel soll die nachhaltige Steigerung des Images des Berufsbildes der Berufskraftfahrenden sowie der Transport- und Logistikbranche sein. Gleichzeitig soll die breite Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden, welchen wichtigen Beitrag Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer tagtäglich leisten, um die Grund- und Güterversorgung des Landes sicherzustellen.

„Die Pandemie hat schonungslos offengelegt, welche essentielle Aufgabe Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer in unserer Gesellschaft übernehmen. Gleichzeitig werden qualifizierte Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer zunehmend zur absoluten Seltenheit. Wir als Nutzfahrzeughersteller möchten darum mit unserer Initiative ‚Fahren für Deutschland‘ unseren Beitrag dazu leisten, dass dies auch in der Breite der Gesellschaft gesehen und vor allem wertgeschätzt wird. Gleichzeitig sehen wir unsere Verantwortung darin, alles dafür zu tun, um den Arbeitsalltag der Fahrerinnen und Fahrer nachhaltig zu verbessern“, sagt Christoph Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH.

Im ersten Schritt wird es eine breit angelegte Initiative geben, die unter dem Motto „Wir bewegen Deutschland“ steht und erstmals zur IAA Transportation 2022 vorgestellt wird. Dafür werden in Zusammenarbeit mit Kundenunternehmen, wie der Spedition Bode aus Reinfeld, der Kurt Kipping Spedition aus Hartha sowie Karl Heinrich Decker Transporte aus Düren und Weinmann Spedition & Logistik aus Altenmüster, Gesamtzüge mit der entsprechenden Botschaft versehen, um so bundes- und europaweit in den Einsatz zu gehen. Begleitet wird das Ganze parallel durch diverse Kommunikationsmaßnahmen, die auf das Thema breitflächig aufmerksam machen sollen. Weitere konkrete Maßnahmen für ein besseres Fahrerimage sowie für eine Verbesserung des Arbeitsalltags sollen in der zweiten Jahreshälfte desselben Jahres folgen.

 

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