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Lufthansa Cargo wächst

Die Frachtairline hat ihren Umsatz mit der Luftfracht 2018 gegenüber dem Vorjahr gesteigert und zugleich ihren Erlös je beförderte Tonne verbessert.

(Foto: Lufthansa AG)
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Christine Harttmann

Über 2,7 Milliarden Euro hat Lufthansa Cargo 2018 umgesetzt und einem Gewinn von 268 Millionen Euro (adjustiertes Ebit) erwirtschaftet. Das zweitbeste Resultat in der Firmengeschichte sei dies, teilt die Frachtairline mit. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz 2018 um 189 Millionen Euro zu, der Gewinn um fünf Millionen Euro.

Damit stiegen die Umsätze gegenüber 2017 um sieben Prozent, der Erlös je beförderter Tonne Luftfracht (Yield) ebenfalls um sieben Prozent. Die beförderte Frachtmenge legte insgesamt leicht um ein Prozent zu. Die angebotene Frachtkapazität sei 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen, was der Frachtairline zufolge zu einem leicht rückläufigen Ladefaktor von 65,9 Prozent (minus 3,2 Prozentpunkte) führte.

„Das Ergebnis gibt uns weiteren Rückenwind für neue Investitionen in die Zukunft“, kommentierte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo die Zahlen.

Und Dr. Martin Schmitt, Vorstand Finanzen und Personal, ergänzte, dass das Unternehmen die Stückerlöse gesteigert und die Stückkosten gesenkt habe. „Die Gewinne stecken wir in eine Modernisierung der Produktionsmittel, die unsere Kosteneffizienz nochmals verbessern wird“, stellt der Personalvorstand in Aussicht.  

So wird die Lufthansa Cargo ihre Flottenmodernisierung fortsetzen und bereits in diesem Jahr die Kapazitäten von insgesamt vier fabrikneuen Boeing 777-Frachtern vermarkten. Daneben soll die Infrastruktur des Logistikzentrums am Drehkreuz Frankfurt schrittweise modernisiert werden.

„Wir werden die Digitalisierung entlang der gesamten Transportkette konsequent weiter vorantreiben. Als erste Frachtairline weltweit bieten wir unseren Kunden eine komplett papierlose Frachtbuchung und -abfertigung bei Standardfracht an“, führte Gerber aus. „Mit unserem neuen, volldigitalen Pre-Check beschleunigen und vereinfachen wir die Abfertigungsprozesse für unsere Kunden ab sofort erheblich. Und auch die elektronische Gefahrgutdeklaration eDGD werden wir weiter ausrollen, damit noch mehr Kunden und Versender die Vorteile dieser digitalen Lösung nutzen können.“

Hinsichtlich der weiteren Geschäftserwartungen gab sich Gerber grundsätzlich optimistisch: „Das laufende Jahr ist – anders als 2018 – wieder durch die in der Logistik typische Schwäche im Markt zu Jahresbeginn geprägt. Diese wird im Augenblick vor dem Hintergrund geringeren Weltwirtschaftswachstums durch Schlagzeilen um Brexit und Handelsstreit noch verstärkt. Wir stehen 2019 daher wieder vor Herausforderungen, bleiben für die vor uns liegenden Quartale aber positiv gestimmt.“

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