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Lufthansa Cargo: Vorkrisenniveau fast erreicht

Mit einem Umsatz von fast 2,8 Milliarden Euro hat Lufthansa Cargo im vergangenen Jahr fast das Vorkrisenniveau wieder erreicht. Die Modernisierung der IT-Systeme ist eines von drei großen Zielen.
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Redaktion (allg.)
Nach Aussagen von Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt habe das laufende Jahr richtungsweisenden Charakter für das Unternehmen. „Die Bestellung von fünf neuen Flugzeugen, die Neugestaltung unseres Frachtzentrums in Frankfurt und die Modernisierung unserer IT-Landschaft werden über Jahre von entscheidender Bedeutung für den Erfolg von Lufthansa Cargo sein“. Mit den fünf neuen Flugzeugen vom Typ „Boeing 777F“, die zwischen 2013 und 2015 ausgeliefert werden, habe man sich für das modernste Frachtflugzeug seiner Klasse entschieden. Positive Erfahrungen mit dem Flugzeugtyp gibt es bereits innerhalb der Lufthansa Cargo Gruppe. Schon heute betreibt das Tochterunternehmen AeroLogic eine Flotte von acht Boeing 777-Frachtern. Parallel bereitet Lufthansa Cargo die Entscheidung für eine umfassende Modernisierung des Frachtzentrums an ihrer Heimatbasis, dem Frankfurter Flughafen, vor. „Die Luftfracht ist und bleibt eine Wachstumsbranche und gerade für den Standort Deutschland unverzichtbar. Wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben“, bekräftige Karl Ulrich Garnadt. Der Wunsch des Unternehmens sei daher der Betrieb eines modernen Luftfrachtterminals, das für dieses Wachstum gerüstet sei. Als dritten Eckpfeiler der Zukunftsinvestitionen kündigte Karl Ulrich Garnadt eine komplette Modernisierung der IT-Infrastruktur im Unternehmen an. Ziel sei, die Kernprozesse von Lufthansa Cargo künftig noch professioneller durch IT-Systeme zu unterstützen und gleichzeitig durch höhere Effizienz die Kosten zu senken. Der Anspruch müsse sein, mittelfristig Papierdokumente auch in der Luftfracht komplett durch elektronische Dokumente zu ersetzen. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Lufthansa Cargo mit einer weiterhin positiven Entwicklung und geht von einem deutlich positiven operativen Ergebnis aus. Eine Wiederholung des Rekordergebnisses aus dem Jahr 2010 ist allerdings nicht zu erwarten, da dieses stark durch Nachholeffekte der Weltwirtschaftskrise geprägt war. (swe)(sw)
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