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Lufthansa Cargo legt zu

Die Luftfrachtunternehmen steigert Umsatz und Frachtaufkommen. Das operative Ergebnis geht allerdings aufgrund von hohen Treibstoffkosten und Einmalzahlungen deutlich zurück. Praktikable Nachtflugregelung gefordert.
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Torsten Buchholz
Die Luftfrachttochter der Lufthansa hat die Zahlen für das Jahr 2006 bekannt gegeben. Danach wurde das vergangene Geschäftsjahr 2006 mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 81,5 Millionen Euro abgeschlossen. Im Jahr zuvor wurden 108,2 Millionen Euro erreicht. Die Umsatzerlöse stiegen nach Angaben des Unternehmens gegenüber 2005 um 3,4 Prozent auf 2,845 Milliarden Euro. „Seit Mitte 2006 wächst Lufthansa Cargo wieder über dem IATA-Marktdurchschnitt. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich das Unternehmen ausgezeichnet am Weltmarkt behauptet hat und weiterhin eine tragende Rolle in der globalen Luftfrachtindustrie spielt“, so Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Cargo AG. Er betonte weiter: „Voraussetzung für Wachstum und Innovation ist ein funktionierendes Umfeld am Flughafen Frankfurt, unserem Heimatflughafen. Insofern ist eine praktikable Nachtflugregelung überlebenswichtig für Lufthansa Cargo und entscheidend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Logistikstandorts Deutschland. Bei Lufthansa Cargo stehen 3.700 direkte und indirekte Arbeitsplätze auf dem Spiel.“ Das Frachtaufkommen wurde im Geschäftsjahr 2006 um 1,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 1,76 Millionen Tonnen Fracht und Post gesteigert. Der Absatz erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 8,1 Milliarden Tonnenkilometer. Die Durchschnittserlöse blieben mit minus 0,4 Prozent leicht unter Vorjahresniveau, die Verkehrserlöse verbesserten sich jedoch um 3,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis sei durch hohe Treibstoffkosten sowie einmalige Vergleichszahlungen gemindert worden, ließ das Unternehmen verlautbaren. Ausgelöst durch zivilrechtliche Sammelklagen in den Vereinigten Staaten und Kanada hätten sich im September 2006 - vorbehaltlich der Genehmigung durch das zuständige Gericht - Lufthansa und die Klägervertreter auf die Zahlung von 85 Millionen US Dollar in den USA und 5,3 Millionen US Dollar in Kanada verglichen.
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