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Luftfrachtsicherheit: Logwin hat eigenen Röntgenscanner

Seit dem 26. März betreibt der international tätige Logistikdienstleister Logwin an seinem Standort am Stuttgarter Flughafen einen eigenen Röntgenscanner zur Deklaration von sicherer Luftfracht.
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Christine Harttmann

Gemäß eigenen Angaben ist der Luftfracht-Spediteur der Erste am Stuttgarter Flughafen, der die Sendungen seiner Kunden selbst kontrollieren kann.

Das fünf Tonnen schwere Gerät steht im Logwin-Lager in Stuttgart, wo die Ware der Kunden eintrifft und den Zoll durchläuft. Mit einer Größe von 1,80 Metern mal 1,80 Metern entspricht die Öffnung des Röntgenscanners exakt der vom Luftfahrt-Bundesamt vorgegebenen Maximalgröße. Für den Betrieb des Gerätes verfügt das Unternehmen über eine Strahlenschutzgenehmigung und beschäftigt Strahlenschutzbeauftragte. Nur speziell geschultes Personal darf das Gerät bedienen.

Je nach Größe lassen sich manche Sendungen schneller abfertigen als andere: Besonders lange Packstücke müssen gegebenenfalls mehrere Röntgenvorgänge durchlaufen, kleinere Kartons können zusammen durchleuchtet werden – abhängig vom Außenmaß passen bis zu zwanzig Kartons in den Röntgenscanner. Noch sind die Frachtmengen, die das Gerät durchleuchtet, relativ gering. Ab April 2013 rechnet Logwin allerdings mit einem deutlichen Anstieg. In Folge einer EU-Verordnung wird sich bis dahin der Anteil an „unsicherer“ Fracht, die aufwändig am Flughafen kontrolliert werden muss, deutlich erhöhen. Insbesondere in stark frequentierten Zeiten müssen Unternehmen ihre Sendungen dann bereits bis zu drei Tage vor Abflug anliefern.

Zusätzlich zum Röntgenscanner verfügt Logwin in Stuttgart über einen Sprengstoffdetektor. Damit untersucht der Logistiker die Ware, die zu groß für das Gerät ist oder aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht geröntgt werden kann. Auch jene Fracht, bei der eine Nachuntersuchung nötig ist, kontrolliert Logwin per Sprengstoffdetektor.

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