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Luftfrachtpreise auf Rekordtief

Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im zweiten Quartal 2009durchschnittlich um 37,9 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2008.
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Torsten Buchholz
Gegenüber dem ersten Quartal 2009 waren Preisrückgänge um durchschnittlich 10,1 Prozent zu verzeichnen. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes. Damit fiel der Preisindex nun das dritte Quartal in Folge und erreichte sein bisher niedrigstes Niveau. Verglichen mit dem Vorjahresquartal kam es auf allen Flugrouten zu zweistelligen Preisrückgängen. Besonders stark betroffen waren die Frachtraten bei Flügen nach Nordamerika (minus 43,7 Prozent), Mexiko (minus 42,6 Prozent) und in den Asien-Pazifik-Raum (minus 38,5 Prozent, darunter Japan minus 43,1 Prozent und die Republik Korea minus 46,0 Prozent). Etwas geringere Preisabschläge gab es für Luftfracht mit Flugzielen innerhalb Europas (minus 25,0 Prozent) und nach Australien (minus 24,5 Prozent). Auch gegenüber dem ersten Quartal 2009 sind im Durchschnitt auf allen Flugrouten Preisrückgänge zu verzeichnen. Preise für Transporte nach Nordamerika (minus 13,8 Prozent, darunter USA minus 13,9 Prozent) und nach Mittel- und Südamerika (minus 12,3 Prozent, darunter Mexiko minus 14,6 Prozent) sanken am stärksten. Die Preisabschläge für Ziele in Europa (minus 6,4 Prozent) und Australien (minus 6,5 Prozent) fielen etwas geringer aus. Ein Teil der Frachtratenentwicklung im zweiten Quartal 2009 ist laut Mitteilung des Statistischen Bundesaamtes im Vergleich zum Vorquartal auch auf gesunkene Kerosinzuschläge zurückzuführen. (tbu)
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