Luftfracht: Preise im Keller

Im ersten Quartal war das Niveau der Transportraten im Bereich Air Cargo um fast 25 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Redaktion (allg.)
Der Index für Luftfrachtpreise lag nach Mitteilung den aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal des Jahres um 24,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008. Gegenüber dem vierten Quartal 2008 sanken die Preise um durchschnittlich 21,2 Prozent. Damit fiel der quartalsbezogene Preisindex zum zweiten Mal in Folge und erreichte sein bisher niedrigstes Niveau seit Beginn der Berechnungen um Jahr 2007. Verglichen mit dem Vorjahresquartal fielen dem Statistischen Bundesamt zufolge auf allen Flugstrecken die Preise im zweistelligen Prozentbereich. Besonders stark betroffen seien die Routen nach Nordamerika mit einem Minus von 30,0 Prozent, Mexiko (minus 29,0 Prozent) und in den Asien-Pazifik-Raum (minus 24,8 Prozent, darunter Japan mit 29,3 Prozent). Relativ geringe Preisabschläge habe es für Luftfracht mit innereuropäischen Flugzielen (minus 12,7 Prozent) und nach Australien (minus 14,1Prozent) gegeben. Das Bundesamt sieht zwei Entwicklungen in besonderem Maße für die Rückgänge verantwortlich. Zum einen habe Entwicklung des Rohölpreises im ersten Quartal 2009 ihren Tiefpunkt erreicht. Demzufolge senkten auch die Fluggesellschaften ihre Kerosinzuschläge. Zum anderen seien aufgrund der schwachen Konjunktur die Beförderungsmengen zurückgegangen, was zusätzlich die Basisfrachtraten unter Druck setzte. (tbu)(sw)
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