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Luftfracht: Minus 13,5 Prozent im November

Die International Air Transport Association (IATA) hat erneut alarmierende Zahlen für die internationale Luftfrachtbranche bekannt gegeben.
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Redaktion (allg.)
Allein im November sank das internationale Luftfrachtvolumen demnach um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. "Die Luftfracht befördert 35 Prozent des international gehandelten Warenwertes. Die aktuellen Zahlen spiegeln den Einbruch im Welthandel und die Ausweitung der Rezession wider. Das ist der stärkste Rückgang seit den Anschlägen vom 11. September 2001", erklärt Giovanni Bisignani, Generaldirektor und Vorstandschef der IATA. Die gedrückte Stimmung wird aus seiner Sicht auch in 2009 anhalten. Der sinkende Ölpreis halte zudem nicht Schritt mit der Entwicklung und sei bereits von der fallenden Nachfrage und Kapazitätssenkungen überholt worden. "Effizienzverbesserung ist jetzt das Thema für 2009", so Bisignani. Stark betroffen von den rückläufigen Novemberzahlen waren vor allem asiatisch-pazifische Carrier (minus 16,9 Prozent), die fast die Hälfte der weltweiten Luftfracht transportieren. Zweistellige Verluste mussten auch die Carrier in Lateinamerika (minus 15,7 Prozent), Nordamerika (minus 14,4 Prozent) und Europa (minus elf Prozent) hinnehmen. Im Mittleren Osten wandelte sich das Oktober-Plus von einem Prozent im November zu einem Minus von 1,6 Prozent. Afrikanische Luftfrachtunternehmen erzielten im November als einzige Region positives Frachtwachstum von 2,2 Prozent; im Vormonat waren es jedoch noch drei Prozent gewesen. (akw)
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