Luftfracht: Maersk startet China-Service

Mit dem Start des Erstfluges hat A.P. Moller - Maersk Linienflüge zwischen Billund (BLL) in Dänemark und Hangzhou (HGH) in sein Serviceangebot aufgenommen.

Am 20. März 2023 hat in Billund der Erstflug nach Hangzhou abeghoben. (Foto: Maersk)
Am 20. März 2023 hat in Billund der Erstflug nach Hangzhou abeghoben. (Foto: Maersk)
Christine Harttmann

Wöchentlich drei Verbindungen zwischen Billund und Hangzhou stehen künftig auf dem Frachtflugplan von Maersk. Der Startschuss für den planmäßigen Europa-Asien-Betrieb fiel am 20. März 2023. Die umgebauten Boeing 767-300-Frachter, die dabei im Einsatz sind, stammen ursprünglich von Air Cargo.

Mit dem neuen Service, den die Fracht-Fluggesellschaft von Maersk durchführt, reagiert der Logistikkonzern eigenen Verlautbarungen zufolge auf eine steigende Kundennachfrage solcher Verbindungen. Michel Pozas Lucic, Global Head of Air bei A.P, erklärte dazu:

„Mit der Einführung unseres neuen Services zwischen Europa und China machen wir für unsere Kunden einen weiteren, großen Schritt in Richtung einer wirklich integrierten Logistik. Wir möchten sicherstellen, dass unsere Kunden die Visibilität, Zuverlässigkeit und Resilienz in ihren Lieferketten haben, die sie benötigen. Luftfracht mit Linienflügen und kontrollierter Kapazität erfüllt dabei einen entscheidenden Teil der End-to-End-Logistikanforderungen unserer Kunden.“

Moller - Maersk

Der Erstflug ist zugleich der erste planmäßige Luftfrachtflug zwischen Dänemark und Asien. Der neue Korridor vom Flughafen Billund soll insbesondere die Anbindung für hochwertige und zeitkritische Ladung zwischen Skandinavien, Nordeuropa inklusive Deutschland sowie dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum erheblich verbessern.

Das neue Luftfracht-Drehkreuz in Billund biete kurze Wege und ermögliche es, Staus und Verspätungen zu vermeiden, die normalerweise an größeren Flughäfen oft auftreten, erklärt Maersk zur Wahl des Abflugortes. Zudem sorge die Nähe des Flughafen-Vorfelds zum Distributionslager von Maersk auf dem Flughafen für eine deutlich schnellere Frachtabfertigung.

Das Flughafengelände in Billund bietet dafür eine voll ausgestattete, 4.000 Quadratmeter große Import- sowie eine 13.000 Quadratmeter große Export-Logistikhalle, inklusive separaten Bereichen für Kühllagerung, Gefahrgut, Scannen und ULD-Handling. Der Flughafen Billund wird über ein Frachtteam von Maersk Air Cargo mit Piloten und Wartungspersonal, ein Flug-Operations-Team und ein Speditionsteam verfügen. Maersk will damit sicherstellen, dass die Luftfrachtladung der Kunden zuverlässig gehandelt wird.

Maersk Air Cargo bietet eigene kontrollierte Kapazitäten und ein globales Netzwerk von Linienflügen. Erst kürzlich hat der Konzern auch einen neuen Luftfracht-Dienst mit Linienflügen zwischen Greenville-Spartanburg in South Carolina/USA (GSP) und Incheon, Südkorea (ICN) gestartet, der von der in Miami ansässigen Frachtfluggesellschaft Amerijet International für Maersk durchgeführt wird. In Chicago hat Maersk zudem eine neue Logistikanlage für Luftfrachtladung eröffnet, um Kunden, die Chicago O'Hare International und Rockford International nutzen, mehr Möglichkeiten zur Integration ihrer Lieferkette zu bieten.

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