Lübeck: Finnlines stärkt Südschwedenverkehr

Die Reederei erhöht ihre Kapazitäten zwischen Lübeck-Travemünde und Malmö.

 Seit 1. Februar 2022 setzt die Reederei Finnlines auf der Route zwischen Lübeck und Malmö auf ein geändertes Setup und erhöht die Zahl der täglichen Abfahrten von drei auf vier. (Foto: LHG)
Seit 1. Februar 2022 setzt die Reederei Finnlines auf der Route zwischen Lübeck und Malmö auf ein geändertes Setup und erhöht die Zahl der täglichen Abfahrten von drei auf vier. (Foto: LHG)
Christine Harttmann

Auf der Line zwischen Lübeck und Malmö hat Finnlines zum 1. Februar 2022 die Anzahl seiner täglichen Abfahrten von drei auf vier erhöht. Damit begegne man der steigenden Nachfrage heißt es dazu in einer Pressemeldung der Lübecker-Hafengesellschaft (LHG).

Mit der Frequenzerhöhung verbunden ist eine Veränderung des Setups der Verbindung. Mit den Schiffen „Finnfellow“ und „Finnclipper“ kehren zwei alte Bekannte an das Terminal Skandinavienkai zurück. Sie ersetzen die „Europalink“, die in den Dienst zwischen Schweden und Finnland gewechselt ist. Zusammen kommen die beiden Fähren auf 6.200 Lademeter, so dass die tägliche Kapazität um 2.000 Lademeter pro Richtung steigt.

„Die aktuelle Nachfrage für den Transport von Gütern und Passagieren auf dieser Strecke ist sehr hoch. Wir freuen uns, mit vier täglichen Abfahrten und insgesamt 48 Überfahrten pro Woche in beiden Richtungen unseren Kunden nun noch mehr Auswahl und Flexibilität bieten zu können“, kommentiert Antonio Raimo, Line Manager Finnlines.

Tobard Jan Klemke, Leiter Marketing und Vertrieb der LHG, ergänzt:

„Gerade vor dem Hintergrund steigender Mengen im Intermodalverkehr begrüßen wir die erhöhte Frequenz. Um mit dem Wachstum weiter Schritt zu halten, werden wir in naher Zukunft die Kapazitäten von Baltic Rail Gate ausbauen.“

Das Intermodalterminal am Skandinavienkai hatte im vergangenen Jahr mehr als 126 000 Einheiten umgeschlagen.

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft ist einer der größten deutschen RoRo-Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Produkte aus der Forstwirtschaft und der Automobilindustrie gehören dabei mit zu den wichtigsten Gütern.

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