LTV: Verkehrsgewerbe pocht auf politische Unterstützung

(dpa/th) Thüringens Verkehrsgewerbe klagt über steigende Belastungen in der Branche und fordert Entgegenkommen. Dabei gibt es klare Vorstellungen, wo nachzubessern ist.

Symbolbild: Jan Woitas-dpa Zentralbild-dpa
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Nadine Bradl

Bürokratie, Maut und steigende Kosten beim Personal: Thüringens Verkehrsgewerbe sieht sich ausgebremst und fordert Hilfe von der Politik. Die aktuelle Situation belaste nicht nur Speditionen, Logistiker und andere Verkehrsunternehmen, sondern letztendlich die ganze Wirtschaft und jeden Bürger, heißt es in einer in Weimar verabschiedeten Resolution. Vertreter von mehr als 90 Mitgliederunternehmen kamen dort am Samstag zur Jahreshauptversammlung des Landesverbands Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) zusammen.

Mehr Förderung und Parkplätze

Konkret fordern die Branchenvertreter in dem Papier, das Taxigewerbe als Öffentlichen Personennahverkehr zu fördern und Parkplätze für Lastwagen entlang von Autobahnen auszubauen. So sollen Lkw-Fahrer ihre vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten besser einhalten können. Ebenso pochen sie darauf, die Rahmenbedingungen des Energieeffizienzgesetzes für kleine und mittelständische Unternehmen anzupassen, um für diese hohe Kosten und überbordende Bürokratie zu verhindern. Das Gesetz sieht vor, dass auch Unternehmen ihren Energieverbrauch transparenter machen und verstärkt in energieeffiziente Technologien investieren sollen.

Der LTV vertritt Fuhr-, Speditions-, Umzugs- und Logistikunternehmen. Aber auch Entsorgungs- sowie Taxi- und Mietwagenunternehmen sind Mitglieder.

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