Logistik-Cluster Schwaben: Seehafentag in Augsburg

Am 6. Juli fand in Augsburg ein Seehafentag statt, veranstaltet vom Logistik-Cluster Schwaben in Kooperation mit der IHK Schwaben . Im Fokus standen die Herausforderungen der Digitalisierung, die Voraussetzungen für einen wettbewerbsfähigen Kombinierten Verkehr, internationale Lieferketten und steigende Containerpreise…

Beim Seehafentag ging es unter anderem auch um die italienischen Häfen Genua und Triest und deren Funktion als Logistikdrehscheibe. Im Foto: Silvio Ferrando, Marketing und International Business Manager, Autorità Portuale di Genova. (Foto: HUSS-VERLAG)
Beim Seehafentag ging es unter anderem auch um die italienischen Häfen Genua und Triest und deren Funktion als Logistikdrehscheibe. Im Foto: Silvio Ferrando, Marketing und International Business Manager, Autorità Portuale di Genova. (Foto: HUSS-VERLAG)
Anna Barbara Brüggmann

Ein Seehafentag in Augsburg?, fragten vorab einige Kollegen. Tatsächlich gab es um 1900 herum Pläne des Architekten Karl Albert Gollwitzer, die den Bau eines Hafens und die Anbindung Augsburgs an das internationale Wasserstraßennetz vorsahen – dann aber nicht umgesetzt wurden.

Doch die Stadt braucht einen Zugang zu den See- und Binnenhäfen - und so ging es bei der vom Logistik-Cluster Schwaben e. V. initiierten und in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben organisierten Veranstaltung, die am 6. Juli 2022 in Augsburg stattfand, vor allem um die Hafenanbindung per Schiene.

Vertreter der Häfen Hamburg, Rotterdam, Antwerpen-Brügge, Wilhelmshaven, Genua und Triest gingen auf unterschiedliche Themenschwerpunkte ein: Claas-Tido Gellermann, bei Hellmann Worldwide Logistics verantwortlich für Business Development Rail, referierte über nachhaltige Transportlogistiklösungen. Er sieht den Kombinierten Verkehr als wettbewerbsfähig – wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Harald Kreft, Leiter der Hamburger Hafenbahn, ging auf die Rolle der Bahn in der deutschen Güterverkehrsstrategie ein – und nannte die Vielzahl der Beteiligten als Herausforderung. Auch der Hafen Rotterdam war mit Ingrid Rossmeier vertreten. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, bei gestörten Lieferketten zusammenzuarbeiten und zeigte anhand verschiedener Tools die Vorteile der Digitalisierung.

Elmar Ockenfels, Vertreter der Häfen Antwerpen und Brügge, referierte zum Thema Energiewende und Michael Moehlmann, Vertriebsleiter bei Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing, berichtete von den positiven Entwicklungen im GVZ.

Zur Sprache kamen auch die Häfen Triest sowie Genua in ihrer Funktion als Logistikdrehscheibe für den Warenverkehr. Worum es bei dem Finale der Veranstaltungsserie zum Thema Güterverkehr auf der Schiene noch ging, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der Zeitung Transport...

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