Lkw-Fahrverbote: BGL kritisiert BGA-Forderung

Der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandel plädiert für die Abschaffung des Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie des Ferienfahrverbot an Samstagen.
Torsten Buchholz
Die Forderung, der Vorsitzender des BGA-Verkehrsauschusses, Gerhard Riemann, heute anlässlich einer Pressekonferenz in Berlin stellte, erntet beim Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung harsche Kritik. Man sehen diesen Vorschlag mit großer Skepsis, heißt es in einer Erklärung des BGL. Mit freier Fahrt auf Autobahnen auch an Sonn- und Feiertagen würde die Akzeptanz des Lkw in der Öffentlichkeit weiter verschlechtert. Im Übrigen bestehe dazu angesichts der Tatsache, dass an diesen Tagen keine Auftraggeber angefahren werden könnten, auch keine Notwendigkeit, so der BGL. „Der BGA könnte sich vor einer solchen Forderung zunächst einmal bei seinen Handelsunternehmen dafür einsetzen, dass die Rampen zum Be- und Entladen nicht schon am Freitagmittag geschlossen werden, sondern auch nachmittags und an Samstagen noch angefahren werden können“, meint BGL-Präsident Hermann Grewer. Dies würde die Transportunternehmen in die Lage versetzen, ihre Dienstleistung beim Kunden nicht nur 4,5 Tage in der Woche, sondern zumindest an fünf Tagen anzubieten. Damit könnten auch Engpässe, die sich für die Fahrzeugdisposition aus den neuen Arbeitszeiten und Sozialvorschriften für Fahrer ergeben, gemildert werden. (tbu)
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