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Leise Güterwaggons werden gefördert

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat ein Konzept zur Reduzierung von Verkehrslärm vorgestellt. Im Mittelpunkt steht nicht der Straßenlärm, sondern die lauten Güterzüge.
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Redaktion (allg.)
Die Mittel für Lärmsanierungsmaßnahmen wurden in den letzten beiden Jahren deutlich aufgestockt: Von 75 Millionen Euro im Jahr 2005 auf jetzt 150 Millionen Euro pro Jahr. Dabei setzt das Verkehrsministerium mal wieder auf die Schiene. Im Fokus der Maßnahmen des Bundesverkehrsministeriums steht die Reduzierung der Lärmwerte, die durch Güterwaggons entstehen. Tiefensee hat kürzlich in Berlin neue Bremssohlen vorgestellt, die aus ratternden Güterzügen Flüstergüterwaggons machen sollen. "Wir wollen lärmarme Bremssysteme für Güterwagen auf der Schiene fördern", so der Minister. Die Laufgeräusche umgerüsteter Güterwagen könnten damit dauerhaft um bis zu 10 dB reduziert werden. Bei vollständiger Umrüstung des Güterwagenbestandes ließe sich somit etwa eine Halbierung des Lärms der Güterzüge erzielen. "Wir werden entschlossen vorgehen und diese Chance nutzen, hier eine Lärmreduktion zu erzielen. Güterwagen sollen mit dieser Bremstechnik ausgerüstet werden. Ich werde mich nachdrücklich für eine Lösung der finanziellen und beihilferechtlichen Fragen einsetzen“, betonte Tiefensee.(tpi)
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