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Lebensmitteltransporte: IDS betreibt viel Aufwand

Als erste Stückgutkooperation in Deutschland lässt sich IDS Logistik bis Ende 2011 nach dem Standard IFS Logistics zertifizieren.
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Redaktion (allg.)

Jeder der 43 Partnerstandorte von IDS unterzieht sich einem mehrtägigen Audit. Auf der Checkliste der Prüfer stehen dafür 98 Einzelpunkte, die untersucht werden. Dazu zählt die penible Dokumentation über die gesamte Transportkette ebenso wie die Organisation von Reinigungsplänen für die Umschlaganlage oder Maßnahmen gegen Schädlinge. Die Betriebe müssen zudem sicherstellen, dass niemals Gefahrgut mit Lebensmitteln zusammen verladen wird. Und für das Personal sind Verhaltensregeln wie Ess-, Trink- und Rauchverbote in sensiblen Bereichen vorgeschrieben. Seit 2006 gibt es den Standard IFS Logistics. Er basiert auf dem International Food Standard (IFS) von 2003 und der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001.

Die IFS-Zertifizierung betrifft nicht allein den Sammelguttransport von Nahrungsmitteln. Auch für die Hersteller lebensmittelnaher Produkte sind Sicherheitsfragen relevant. Denn Waren wie Kaffeefilter, Backpapier oder Frischhaltefolien kommen später mit Lebensmitteln direkt in Kontakt. Außerdem werden sie meist in Verkaufsverpackungen versandt. Sie dürfen während des Transports auf keinen Fall gequetscht, verunreinigt oder beschädigt werden. „Ein Großteil der Standorte ist inzwischen erfolgreich zertifiziert. Darunter auch unser HUB in Neuenstein und die regionalen Umschlagzentren bei Geis in Satteldorf und Krage Hannover“, führt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer von IDSLogistik,aus. Bis Ende Dezember sollen alle Audits an den Standorten abgeschlossen sein.

(tpi)
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