Kommentar: Was hängen bleibt

Thomas Pietsch, stellv. Chefredakteur der Zeitung Transport, über das neue Forschungsprojekt "Das Intelligente Ladungsnetzwerk" (I-LAN), das kürzlich an der Fachhochschule Erfurt gestartet wurde.

Redaktion (allg.)

Es war schon etwas bizarr, wie der junge Diplom-Mathematiker Bernd Nieberding beim Auftakt für das Forschungsprojekt I-LAN in Erfurt anhand von einigen Formeln mal eben 40 Prozent Kostenersparnis im Komplettladungsverkehr auf die Leinwand beamte. So einfach ist das! In der Theorie, wohlgemerkt: Man schaffe ein neues Netzwerk von Begegnungsverkehren in Deutschland, dynamisiere die Routenberechnung und setze die Lkw im Mehrschichtbetrieb ein. Damit steigert man die Rendite pro Fahrzeug und reduziert die Leerkilometer. Doch natürlich ist es nicht so einfach. Damit das Ganze funktioniert, ist ein Equipmentpool für das intelligente Ladungsnetzwerk (I-LAN) unerlässlich. Es entstehen IT-Kosten. Insgesamt verschlingen die sogenannten Netzwerkkosten dann doch wieder einen großen Teil. Schlussendlich gehen die Forscher davon aus, dass auf der Habenseite eine Senkung der Gesamtkosten um circa 15 bis 20 Prozent stehen könnte. Ein realistisches und erstrebenswertes Ziel! (tpi)

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