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Kommentar: Vor der Stagnation?

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über die Auswirkungen der Verkehrsprognose 2030 des Bundesverkehrsministeriums.

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Torsten Buchholz

Das Bundesverkehrsministerium hat eine neue Studie vorgelegt, wonach das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland bis zum Jahr 2030 weiter ansteigen wird. Dass der Anstieg längst nicht so hoch ausfällt wie in den vorherigen Prognosen, schmälert den dringenden Investitionsbedarf bei der Verkehrsinfrastruktur nicht. Die Studie ist Grundlage für den Bundesverkehrswegeplan 2015. Damit ist der Startschuss für die Prüfung von rund 2.000 eingereichten Projektvorschlägen gefallen. Der große Rechenschieber wird also angesetzt. Das wohl zu wenig vor allem für die Straßeninfrastruktur übrig bleiben wird, ist leider zu erwarten. „Ob wir Innovationsland bleiben oder zum Stagnationsland werden, entscheidet sich maßgeblich an der Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur“, bemerkte nun Bundesverkehrsminister Dobrindt. Ob sich bei der derzeitigen Regierungskoalition die Einsicht durchsetzt, den Stellenwert der Verkehrsausgaben höher einzustufen, darf bezweifelt werden, denn genügend Baustellen gibt derzeit nicht nur im Verkehrsressort.

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