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Kommentar: Schwieriger KEP-Markt

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über die Herausforderungen, die nach der Wallraff-GLS-Enthüllung der KEP-Branche bevorstehen.
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Torsten Buchholz

Während viele Kurier-, Express- und Paketdienste derzeit Umsatzrekorde vermelden, beklagen sie gleichzeitig rückläufige Margen. Sie müssen demnach effizienter und profitabler werden, also vor allem sparen. Eine Stellschraube kann bei den Mitarbeitern und Subunternehmern angesetzt werden. Das ist bei investorengetriebenen Konzernen durchaus üblich. Allerdings besteht die Gefahr, am falschen Ende zu sparen. Unmotiviertes, gestresstes und schlecht bezahltes Personal ist nicht gerade ein Garant für die viel beschworene Servicequalität. Nicht erst seit Günter Wallraffs heimlicher Ermittlung wissen wir, dass der Dienst bei den Großen der Branche offenbar kein Zuckerschlecken sein kann. Das Image ist sowieso schon angeknackst. Die KEPDienste müssen dringend in Qualität und damit in Menschen investieren. Da mögen sich mittelständische Beriebe aufgrund ihrer Flexibilität einfacher tun. Aber auch im Mittelstand gibt es schwarze Schafe. Und: Im KEP-Markt herrschen nicht die Spielregeln eines Ponyhofs, sondern das Geschäft ist knallhart.

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