Kommentar: Nicht alles Gold

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über die aktuelle Lage auf dem deutschen Güterverkehrsmarkt.
Torsten Buchholz

In Europa befinden sich die Frachtpreise auf einem Allzeithoch. 2010 ist in Deutschland die Frachtnachfrage deutlich gestiegen. Sowohl die beförderte Gütermenge als auch die Verkehrsleistung haben wieder zugelegt. Experten zufolge soll dieser Trend - in abgeschwächter Form - auch 2012 anhalten. Das klingt eigentlich ziemlich gut. Allerdings muss man genauer hinschauen. Die Weltwirtschaftssituation ist im Moment alles andere als sicher. Ganz schnell kann der sensible Markt mit einem rapiden Frachtpreisverfall reagieren. Zudem ist der Kostendruck bei den kleineren und mittleren Transportunternehmen nach wie vor enorm. Zu befürchten ist, dass in erster Linie nur die Großen der Branche profitieren. Auch im deutschen Güterverkehrsmarkt ist nicht alles Gold, was glänzt. So haben deutsche Transporteure den dramatischen Einbruch im Werkverkehr nicht wirklich aufgefangen. Und beim Anstieg der mautpflichtigen Strecken, die auf deutschen Autobahnen zurückgelegt wurden, haben überproportional die ausländischen Fahrzeuge profitiert.

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