Kommentar: Globale Verantwortung

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über soziale Verantwortung in Zeiten der Globilisierung.

Torsten Buchholz

Die Globalisierung gehört neben der Digitalisierung der Welt zweifellos zu den Megatrends unserer Zeit. Beide Entwicklungen schaffen Freiheiten und gleichzeitig enorme Abhängigkeit sowie auch Verantwortung. Der Spruch, dass es einen wenig interessiert, wenn in „China ein Sack Reis umgefallen ist“, gilt nicht mehr. Denn wenn heute in China die Konjunktur in Stocken gerät, hat das deutliche Folgen für die Weltwirtschaft. Und wenn in Syrien Menschen durch Bombenterror bedroht sind, geht es um die Frage der globalen Verantwortung. Wer vor akuter Lebensbedrohung, bitterer Armut und desolaten sozialen Verhältnisses flieht und an unserer Tür klopft, ist im Recht und hat Anspruch, dass ihm andere helfen, denen es besser geht. Die Barmherzigkeit von Weltbürgern steht derzeit einem zunehmend verrohenden Provinzialismus geschlossener Türen gegenüber. Erzkonservatives Denken treibt die Globalisierung zurück zu ihrem Vorgänger, dem Kolonialismus, also auf den Vorhof der Barbarei.

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