Kommentar: Ein schleichender Prozess

Stefan Werth, Redakteur der Zeitung Transport, über die Diskussionen zu einheitlicher Höchstgeschwindigkeit und Überholverboten für Lkw.
Redaktion (allg.)
80 km/h beträgt die Höchstgeschwindigkeit für Lkw in Deutschland, in Polen oder auch in Österreich, Irland und Finnland. In Griechenland dürfen Solo-Lkw 85 km/h fahren. In anderen Ländern wie Frankreich, Belgien, Portugal, Estland oder Litauen sind es sogar 90 Stundenkilometer. Die logische Folge sind langatmige Überholprozesse, ein zäher Verkehrsfluss und genervte Autofahrer. Das von Transportverbänden geforderte einheitliche Tempolimit innerhalb der Europäischen Union, gleich eingestellte Geschwindigkeitsbegrenzer der Fahrzeuge und damit einheitliche technische Voraussetzungen könnten ein erster Schritt weg von mühsamen Überholmanövern sein. Doch egal wie hoch das einheitliche Tempolimit auf europäischen Straßen auch sein würde, nicht jeder Lkw kann an dessen Maximum fahren. Unterschiedliche Lasten beispielsweise werden selbst an den kleinsten Steigungen für die nächsten Elefantenrennen sorgen. (swe)(sw)
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