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Kommentar: In der Schweigespirale

Torsten Buchholz, Chefredakteur der Zeitung Transport, über die öffentlichen Diskussionen zum Thema Lang-Lkw.
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Torsten Buchholz
In der Öffentlichkeit wird jemand in der Regel die Meinung vertreten, von der er glaubt, dass sie auch die Meinung der Mehrheit ist. Gemacht werden solche Mehrheitsmeinungen vor allem durch die Medien. So lässt sich ganz verkürzt jenes Phänomen beschreiben, für das die Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann in den 70er Jahren den Begriff der Schweigespirale geprägt hat. Es handelt sich um keine ferne Theorie, sondern dahinter steckt ein typisches Verhaltensmuster. Fangen Sie doch einfach in einem Zugabteil an, über das Thema Lkw zu reden. Sehr wahrscheinlich wird sich schnell die Meinung durchsetzen, dass der Lkw für die meisten Staus und Verkehrsunfälle verantwortlich sei. Und die Lkw-Fahrer seien mindestes 24 Stunden ununterbrochen am Steuer und schlimme Verkehrsrowdys. Die meisten, die solche haltlosen Vorurteile äußern, tun es nicht aus Boshaftigkeit, sondern hier wirken die Massenmedien. Sie entwerfen mit gewisser Genüsslichkeit die Lkw-Horrorszenarien und bieten denen, die sie nachbeten, noch ein gutes Gewissen dazu. (tbu)
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