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Kommentar: Bald massentauglich

Thomas Pietsch, stellv. Chefredakteur der Zeitung Transport, über die Zukunft der Hybridtechnik im Fernverkehr.
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Redaktion (allg.)

Georg Weiberg, Chef der Lkw-Entwicklung bei Daimler Trucks, hatte es im vergangenen Jahr bereits in unserer Sonderausgabe „Vision Transport 2031“ gesagt: „Wir wer­den gegebenenfalls Hybridantriebe im Fernverkehr sehen.“ Und nun hat auch der Getriebe-Profi ZF dieses Szenario bekräftigt. Entwickelt wird kräftig daran, wie bei ZF in Friedrichshafen kürzlich zu sehen war. Die Technologie wird in wenigen Jahren massentauglich. Spannend wird die Frage, ob es für die flächendeckende Einführung der Hybridtechnik, die natürlich mehr kostet, des Gesetzgebers bedarf, der mit einer wie auch immer gearteten nächsten Stufe der Emissionsvorschriften (Stichwort CO2) den Kampf um jedes Prozent Kraftstoffeinsparung vorgibt. Oder ob der Dieselpreis zum Ende des Jahrzehnts so sehr gestiegen ist, dass sich die Mehrkosten für den Hybridantrieb schneller hereinfahren lassen als heute. Klar ist: Je schneller diese Technik bezahlbar auf den Markt kommt, desto besser für die Umwelt.

(tpi)
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