Kombiverkehr: Spanienzüge erhalten Verbindung zu schnellem Gatewayverkehr

Der Intermodal-Anbieter hat seine Züge aus Spanien in der Deutschlandverbindung von Köln nach Duisburg verlagert. Damit sind diese auch mit Skandinavien, Polen, Tschechien, Österreich, Benelux und Leipzig vernetzt.

 

Die Spanienzüge ab Irún, Madrid und Bayonne verkehren jetzt nach Duisburg-Ruhrort Hafen DUSS. Foto: Kombiverkehr KG
Die Spanienzüge ab Irún, Madrid und Bayonne verkehren jetzt nach Duisburg-Ruhrort Hafen DUSS. Foto: Kombiverkehr KG
Daniela Kohnen

Der Frankfurter Operateur hat seine Spanienzüge auf der Verbindung zwischen Köln und Bayonne/Irún von Köln-Eifeltor zum DUSS-Terminal in Duisburg-Ruhrort Hafen verlagert. Das teilte das Unternehmen am gestrigen Montag mit. Die betriebliche Umstellung der Verkehre habe bereits am vergangenen Wochenende stattgefunden.

Damit werde auch der innerspanische, werktäglich verkehrende Direktzug zwischen Madrid und Irún Anschluss im Gatewayverkehr an Duisburg erhalten. Nach Murcia, San Roque, Sevilla, Valencia und Zaragoza bestehen Antennenverkehre ab Madrid. Alexander Ochs, Geschäftsführer, Kombiverkehr KG:

„Mit der Umstellung von Köln-Eifeltor auf das Terminal Duisburg-Ruhrort Hafen DUSS spielen wir als Kombiverkehr ein weiteres Mal unseren Trumpf aus, Direktverkehre über bedeutende Drehscheiben in unserem europäischen Netzwerk mit einer Vielzahl an weiteren Terminal- und Wirtschaftsstandorten in Deutschland und ganz Europa effizient zu verbinden. Unsere Spanienzüge erhalten mit der Umstellung auf Duisburg jetzt Anschluss an eines der fünf wichtigsten Gatewayterminals in unserem Kombiverkehr-Intermodal-System. Von Duisburg sind heute bereits mehr als 25 Länder erreichbar. Damit ergeben sich für Ladungsmengen aus Spanien und Südfrankreich ganz neue Transportalternativen im One-Stop-Shop-Verfahren von und nach Polen, Tschechien, Österreich, Skandinavien oder Benelux.“

Mit dieser Maßnahme sei der Weitertransport auf der Schiene in Richtung der Iberischen Halbinsel auch für internationale Mengen aus Fernost möglich, die vermehrt in der Ruhr-Metropole ankämen und von dort in die weitere Verteilung gingen. Peter Dannewitz, Leiter Vertrieb:

„Zudem profitieren Logistikunternehmen im nationalen Verkehr von einer neuen Direktverbindung nach Leipzig oder der im Markt einzigartigen, hoch getakteten Weiterleitungsfrequenz zum Ostseehafen Lübeck mit mittlerweile elf Zugabfahrten pro Woche ab Duisburg.“

Auf der Atlantikroute können Container und Wechselbehälter mit Profil C45 beziehungsweise C364 befördert werden. Kunden mit P400-Trailern nutzen im Verkehr zwischen Spanien und Deutschland weiterhin die bestehende Verbindung zwischen Barcelona Morrot und dem Kombiterminal in Ludwigshafen für den klimafreundlichen Transport ihrer Waren und Güter. Das Unternehmen bietet diese Relation dreimal pro Woche im Rundlauf an.

In Zusammenarbeit mit Combiberia und Novatrans bediene man heute mit 26 Direktzügen pro Woche und Richtung im Verkehr zwischen Deutschland und Spanien die Iberische Halbinsel sowie die Grenzregion rund um Bayonne, hieß es. Über die Atlantikroute und Mittelmeerroute sind die spanischen Terminals Madrid, Granollers, Barcelona und Constanti in der Nähe von Tarragona mit Ludwigshafen und zukünftig Duisburg per Direktzug vernetzt.

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