Kombiverkehr: Neue Verbindung zwischen Wels und Niš

Die Frankfurter Kombiverkehr KG und der serbische Terminalbetreiber und Anbieter Kombinierter Verkehre MBOX Terminals DOO kooperieren auf der Verbindung zwischen dem serbischen Niš und dem österreichischen Wels.

Das 2022 eröffnete Terminal in Niš ist Ausgangspunkt für intermodale Direktzugverbindungen zwischen Serbien und Wels in Österreich. Foto: Kombiverkehr
Das 2022 eröffnete Terminal in Niš ist Ausgangspunkt für intermodale Direktzugverbindungen zwischen Serbien und Wels in Österreich. Foto: Kombiverkehr
Daniela Sawary-Kohnen

Susana Jozinovic, Sales Representative Southeastern Europe bei der Kombiverkehr KG:

„Mit der Integration des Terminals in Niš in unser europäisches Netzwerk erweitern wir unsere Transportdienstleistungen von und nach Serbien und positionieren uns gleichzeitig neu für die Netzwerkerweiterung in andere Länder Südosteuropas. Die zentrale Lage von Niš im Zentrum Serbiens für den straßenseitigen Vor- und Nachlauf sowie direkt am paneuropäischen Transportkorridor 10 sind wesentliche Vorteile, die wir auch für unsere Kunden und deren intermodale Transporte nutzen möchten.“

Demnach bestehen die Zugabfahrten mittwochs, donnerstags und samstags ab Wels und montags, dienstags und samstags ab Niš. Kombiverkehr bietet vom Hub-Terminal Wels direkte Züge nach Duisburg Ruhrort Hafen, München-Riem und Ludwigshafen an. Von dort gibt es zahlreiche nationale und internationale Anschlussverkehre, zum Beispiel nach Hamburg, Hannover, Leipzig, zu den deutschen Ostseehäfen Lübeck und Kiel sowie von und nach Spanien, Frankreich, Benelux, Großbritannien und Skandinavien.

Dejan Nikolic, Direktor von MBOX Terminals:

„Bei der Auswahl eines Kooperationspartners ist das umfangreiche Netzwerk von Kombiverkehr eines der entscheidenden Kriterien, mit dem wir die bestehende Verbindung im durchgehenden Verkehr noch attraktiver gestalten können. Beide Kooperationspartner bündeln so ihre Stärken und bieten neue schienenbasierte und vor allem klimafreundliche Transportlösungen an, die im grenzüberschreitenden Güterverkehr immer wichtiger werden.“

Spediteure buchen ihre Sendungen im Portal der Kombiverkehr oder über die Datendrehscheibe KV4.0. Mit Ausnahme der Klassen 1 und 7 können alle Gefahrgüter transportiert werden. Bei Bedarf übernimmt der serbische Terminalbetreiber die Zollabfertigung der Güter sowie den straßenseitigen Vor- und Nachlauf innerhalb Serbiens und über die Landesgrenzen hinweg.

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