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Kombiverkehr: Neue Verbindung ab Leipzig

Mit einem neuen Direktzug zwischen Leipzig-Wahren und Hamburg-Billwerder, der Anfang November erstmalig verkehrte, will die Frankfurter Kombiverkehr KG ihr nationales Netz für den Transport auf der Schiene verdichten.
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Redaktion (allg.)
„Hamburg ist für uns eine der zentralen Logistikdrehscheiben in Deutschland", sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer der Kombiverkehr KG. „Deshalb gibt es hier viele Verbindungsmöglichkeiten, unter anderem in Richtung Skandinavien." Von Hamburg aus bedient das Unternehmen die drei Ostseehäfen Kiel, Lübeck und Rostock, von wo aus die Sendungen via Fähre nach Schweden, Norwegen, Finnland und ins Baltikum transportiert werden. Für die Leipzig-Verkehre steht Spediteuren und Logistikunternehmen in Hamburg zudem eine kontinentale Verbindung von und zu den dänischen Terminals Hoje Taastrup und Taulov zur Verfügung. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Verbindungen stoße der Aufbau des Zuges Leipzig - Hamburg im Markt auf großes Interesse, obwohl er mit rund 350 Kilometern über eine für Kombitransporte verhältnismäßig kurze Distanz führt. „Wegen der hohen Netzdichte, die Kombiverkehr mit seinen mehr als 165 täglichen Zügen erreicht hat, und den damit verbundenen Weiterleitungsmöglichkeiten, sind zunehmend auch Züge über relativ kurze Distanzen attraktiv", erläutert Breuhahn. „Hinzu kam bei dem Zug, dass unsere bei allen Neuverkehren vorgeschaltete Marktbefragung auch ein hohes Aufkommen für die Strecke selbst ergeben hat." Aufgrund dieser Grundlast werde der Zug zwischen Hamburg und Leipzig von Beginn an mit drei wöchentlichen Abfahrten in jeder Richtung rollen. Bei zusätzlichem Bedarf sind bereits Trassen für zwei weitere wöchentliche Abfahrten geplant. Die Waggongarnituren sind für den Transport von Wechselbehältern, Containern und Sattelanhängern ausgelegt. (swe) (Foto: Kombiverkehr KG)(sw)
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