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Kombiverkehr: Nachfrage zieht wieder an

Der Operateur Kombiverkehr KG startet einen neuen Direktzug, der im Nachtsprung täglich Antwerpen und Duisburg verbindet.
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Redaktion (allg.)
Mit einem neuen Direktzug mit täglichen Abfahrten zwischen Duisburg und dem belgischen Antwerpen hat der Operateur Kombiverkehr KG seit dem 25. Mai sein Angebot im Bereich des kombinierten Verkehrs Schiene/Straße erweitert. Gestärkt werden sollen auf diese Weise die Verbindung der Westhäfen mit einem der bedeutenden europäischen Knotenpunkten für den kombinierten Verkehr im Ruhrgebiet. „In Duisburg haben unsere Kunden ideale Umsteigemöglichkeiten auf Züge in alle wichtigen europäischen Wirtschaftsregionen. Außerdem ist das Terminal sehr gut an die engmaschige Autobahninfrastruktur der Region angebunden und damit Garant für schnelle Vor- und Nachläufe zum Abholen oder Zustellen der Sendungen per Lkw", so Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr. Nicht zuletzt sei der neue Direktzug eine Reaktion auf die wieder deutlich anziehende Nachfrage aus der Chemiebranche. Zielpunkt in Antwerpen ist das Combinant-Terminal des Chemiekonzerns BASF. Breuhahn: „Die Verbindung steht jedoch ausdrücklich auch Speditionen offen, die für andere Verlader tätig sind. Die Anlieferung von maritimen Containern aus den Antwerpener Häfen ist in Antwerpen Combinant ebenfalls möglich." Unternehmen aus der Chemiebranche, die ihre Grundstoffe und Erzeugnisse bevorzugt auf der Schiene befördern lassen, hatten laut Breuhahn während der Wirtschaftskrise ihre Produktion stark herunterfahren müssen. Das habe gezwungenermaßen zum Sendungsrückgang im kombinierten Verkehr beigetragen. „Umso mehr freut es uns, dass die Verlader und Spediteure der Chemiebranche bei anziehender Nachfrage wieder auf den kombinierten Verkehr setzen und nicht auf die Straße abwandern", sagt Breuhahn. Die neue Nachtsprungverbindung sei zudem ein weiterer Beleg dafür, dass kombinierte Verkehre auch auf Strecken unter 300 Kilometern wirtschaftlich sein können. Der Zug legt von Terminal zu Terminal 253 Kilometer zurück. Breuhahn: „Voraussetzung für den Erfolg von Zügen auf kurzen Entfernungen ist entweder, dass die Vor- und Nachläufe zum Kombibahnhof unkompliziert, kurz und schnell sind oder die kurze Zugstrecke als Zubringer beziehungsweise Verlängerung anderer Züge dient. Alles das ist bei dieser Verbindung gegeben." (tbu) (Foto: Antwerpen Combinant)(sw)
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