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Kombiverkehr: Fahrpläne werden optimiert

Die Kombiverkehr KG will ab Februar dieses Jahr mit zusätzlichen Zügen und schnelleren Anschlüssen für mehr Kapazität und kürzere Fahrzeiten im europäischen Netz sorgen.
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Redaktion (allg.)
„Es sind im Wesentlichen drei Veränderungen, die jede für sich Vorteile für unsere Kunden mit sich bringt, die aber vor allem durch ihr Zusammenspiel unsere Leistungsfähigkeit nochmals erhöhen", sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer des Frankfurter Unternehmens. „Im Kern sind es die Verdreifachung der regelmäßigen Abfahrten unseres Direktzuges in die Türkei, die Erhöhung der Abfahrtsfrequenz auf der Zulaufstrecke zwischen München und Ljubljana auf fünf Abfahrten pro Woche sowie eine Verlängerung dieses Zuges nach Duisburg und Köln." Auf dem erst im letzten Jahr eingeführten Direktzug, der Zentraleuropa über die Balkanstaaten mit der Türkei verbindet, verzeichnet Kombiverkehr eigenen Angaben zufolge eine stabile und sich kontinuierlich verstärkende Nachfrage. Derzeit fährt ein zweiter Zug pro Woche bereits abhängig von Bedarf und Verfügbarkeit. Ab Februar wird der Bosporus-Europe-Express fahrplanmäßig dreimal wöchentlich Ljubljana mit dem 30 Kilometer vor der Metropole Istanbuls gelegenen Terminal Halkali verbinden. Als weiteren Schritt wird Kombiverkehr die Kapazität des Adria-Express, dem Verbindungszug zwischen München und Ljubljana, vom 1. Februar an von drei auf fünf wöchentliche Abfahrten erhöhen. Das soll nicht nur den Nutzern der Türkeizüge in Form verkürzter Übergangszeiten entgegen kommen, sondern auch allen Spediteuren, die mit dem Adria-Express zum Adriahafen Koper weiterfahren oder über die Drehscheibe Ljubljana Güter von und nach Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien oder Serbien transportieren. Die dritte Veränderung ist, so Kombiverkehr, die Verlängerung des Adria-Express nach Duisburg und Köln. „Mit dem fünfmal wöchentlich in jede Richtung fahrenden Zug erhöhen wir die Frachtkapazität auf den stark nachgefragten Strecken zwischen den wichtigen deutschen Drehscheiben Duisburg, Köln und München deutlich", erläutert Breuhahn. Transporte aus Rotterdam oder dem Ruhrgebiet, die nach Süden weiter wollen, erhalten schneller Anschluss. Genauso umgekehrt. Ladeeinheiten mit dem Ziel Balkan oder Türkei gehen in Duisburg direkt auf den Adria-Express, der München-Ost ansteuert. Hier wird lediglich eine Wagengruppe mit lokalen Sendungen an- beziehungsweise abgekoppelt. Dadurch werde das Nadelöhr München-Riem weitestgehend entlastet. (swe) Foto: Kombiverkehr(sw)
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