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Kombiverkehr: 160 Direktzüge pro Nacht

Die Kombiverkehr KG hat aufgrund der besseren zweiten Hälfte im vergangenen Jahr mehr Sendungen befördert als anfangs erwartet.
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Redaktion (allg.)
Die Frankfurter Kombiverkehr KG hat 2009 insgesamt 855.553 Sendungen beziehungsweise 1,711 Millionen TEU transportiert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 16 Prozent, der allerdings geringer ausgefallen ist als anfangs erwartet. „Die gesunkenen Transportvolumina spiegeln vor allem die Probleme in wichtigen Branchen wie Automobil, Chemie oder Stahl wider", erklärt Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr. Zu Beginn des Jahres 2009 war das Unternehmen aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise noch von einem Minus von bis zu 20 Prozent für das laufende Geschäftsjahr ausgegangen. Vor allem die leichten Erholungstendenzen in der zweiten Jahreshälfte haben zu einem besseren Abschneiden geführt. „Wir spüren seit Herbst auf einzelnen Routen eine Belebung der Nachfrage und waren im letzten Quartal auf einigen Relationen teilweise sogar im Plus gegenüber dem Vorjahr.“ In den Zukunftsmärkten konnte man sogar über das ganze Geschäftsjahr hinweg starke Zuwächse erzielen. „2010 könnte insgesamt ein leichtes Wachstum bei den Gesamtsendungszahlen herauskommen, wenn die Angebote der Bahnen bei Preis und Leistung weiterhin marktgerecht sind", zeigte sich Breuhahn zuversichtlich. Bei der weiteren Netzausweitung will Kombiverkehr deshalb darauf achten, dass bei steigender Nachfrage Engpässe an hoch belasteten Knotenpunkten vermieden werden, etwa durch die Einführung neuer Direktzüge. Ein Beispiel dafür sei der seit Februar fünfmal wöchentlich zwischen Duisburg, Köln sowie München und Ljubljana fahrende Adria-Express, der das Terminal München-Riem entlasten soll. Zu den Wachstumspotenzialen 2010 zählt Breuhahn zum einen den Ausbau der für Kombiverkehr bedeutenden Märkte, beispielsweise die Türkei und Niederlande, die sich selbst im schwierigen Jahr 2009 äußerst positiv entwickelt haben. So konnte das Unternehmen im Verkehr von und nach Istanbul nicht nur die Sendungsmenge mehr als verdoppeln, sondern gleichzeitig auch Erfolge in der Neukundenakquisition auf türkischer Seite verzeichnen. Durch die Verdreifachung der Abfahrtsfrequenz zwischen Ljubljana und Halkali seit Februar seien die Weichen für weiteres Wachstum im Türkeiverkehr gestellt. Von und nach Rotterdam wurde das Sendungsaufkommen des Vorjahres um über 30 Prozent übertroffen. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die Ausweitung der Verkehrsfrequenz im maritimen und kontinentalen Verkehr, die Anbindung des neuen Euromax-Terminals auf der Maasvlakte und die hohe Leistungsqualität. Zum anderen soll der Einstieg in neue Marktfelder, wie dem temperaturgeführten Transport, für einen weiteren Aufkommensschub sorgen. (swe)(sw)
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